Foto (v.l.n.r.): Juliane Junge (Kreisfachberaterin für nachhaltige Entwicklung),Schulleiterin Stephanie Zumblick, Koordinatorin Katharina Kuz.
Ein weiterer Schritt in Richtung Innovation an der Gemeinschaftsschule Wentorf ist erfolgt: Die Auszeichnung als Zukunftsschule.SH fand am Donnerstag, den 28.05.2026 am Ostsee-Gymnasium-Timmendorfer Strand statt und wird gefördert vom Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein. Durch dieses Auszeichnungssystem soll die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an den Schulen des Landes unterstützt werden, um die Kinder schon heute auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten.
Sowohl ökologisches Bewusstsein als auch das besondere Engagement von Lehrkräften der Gemeinschaftsschule Wentorf, hat direkt die Zertifizierung auf Stufe 2 ermöglicht. Hintergrund dafür sind diverse Projekte im Rahmen des WPU-Kurses Technik, der nicht nur Fahrradreparaturen durchführt, sondern sich zusätzlich als Holzwerkstatt versteht und aus Holzresten neue und funktionale Möbel für den eigenen Schulhof entstehen lässt.
Ein weiterer Baustein vor dem Hintergrund Zukunftsschule ist das inzwischen erfolgreich umgesetzte FreiDay-Format. Hier arbeiten die Schüler*innen an selbstgewählten Zukunftsthemen, sind in der Gemeinde aktiv und setzen vor Ort Nachhaltigkeitsprojekte um. Beispielsweise gehen 5.Klässler zum Vorlesen in die Grundschule und 6.Klässler besuchen
das Polizeirevier in Wentorf, um mit den Beamten ein Interview zum Thema „Drogen und Jugendliche“ durchzuführen. Außerdem wurden bereits umfangreiche Kleiderspenden in
Bollerwagen transportiert und in Eigenregie zu einem Kinderheim gebracht.
Die erfolgte Auszeichnung ist Wertschätzung und Ansporn zugleich – die 3. Stufe wird nun anvisiert! Einzelne Überlegungen innerhalb des Lehrerteams gehen in die Richtung, sich noch
stärker mit anderen Zukunfts- und FreiDay-Schulen zu vernetzen, erste Hospitationen finden bereits statt. Zudem sieht die stellvertretende Schulleiterin, Frau Zumblick, großes Potenzial
im Ausbau eines Schulgartens mit Naturteich, um einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten. Außerdem ließe sich eine Kooperation mit einem Energiesparunternehmen
herstellen, was nicht nur der Schulgemeinschaft finanziell helfen, auch der Gemeinde als Träger zugutekommen würde.