Am 29. Oktober hat die Flüchtlingsunterkunft im Südring gebrannt. Die Rauchwolke war bis Bergedorf zu sehen. Dank vieler Helfer und dem professionellen Einsatz der Feuerwehren blieben Gott sei Dank alle 31 Bewohner unverletzt. Auch konnte ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude verhindert werden. Das Gebäude selbst ist nicht mehr bewohnbar und muss abgerissen werden.
Bereits kurz nach Bekanntwerden des Brandes erreichten das Rathaus zahlreiche Hilfsangebote aus der Bevölkerung. Viele Wentorfer boten spontan ihre Unterstützung an und zeigten große Anteilnahme am Schicksal der Menschen, die schon einmal fliehen mussten und durch das Feuer erneut alles verloren haben. Für die Gemeinde stehen nun die weitere Versorgung und Begleitung der Betroffenen sowie die Organisation der angebotenen Hilfen im Mittelpunkt. Noch am Tag des Brandes gelang es den engagierten Mitarbeitern der Gemeinde sämtliche Betroffene in Notunterkünften unterzubringen. Unsere Bürgermeisterin Kathrin Schöning brachte es auf den Punkt: „Gerade in einer solchen Ausnahmesituation zeigt sich, was eine funktionierende Gemeinschaft ausmacht. Menschen übernehmen Verantwortung, helfen einander und finden gemeinsam Lösungen. Das ist alles andere als selbstverständlich.“
Wer die vom Brand betroffenen Menschen unterstützen möchte, kann dies mit einer Sachspende an das DRK im Südring 48 oder mit einer zweckgebundenen Geldspende tun:
Kontoinhaber: Gemeinde Wentorf bei Hamburg
IBAN: DE03 2005 0550 1394 1218 08
BIC: HASPDEHHXXX
Verwendungszweck: Nothilfe Brand Südring
Die überwältigende Hilfsbereitschaft vor Ort spiegelt sich in den Wentorfer Online-Gruppen, während die Kommentarbereiche überregional verbreiteter Medien in mehreren Fällen ein menschenverachtendes und hasserfülltes Bild voller Vorurteile transportieren. Der Gegensatz ist so groß, dass die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung Zweifel äußert, ob sämtliche dieser Kommentare tatsächlich von authentischen, unabhängig handelnden Personen stammen. Immerhin löschen die Administratoren reihenweise Kommentare.