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Die Gemeinde Wentorf richtet Bürgertelefon wegen winterlicher Wetterlage ein
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Ralf Lesko
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Aufgrund der angekündigten winterlichen Wetterlage am Freitag, den 9. Januar 2026, hat die Gemeindeverwaltung Wentorf vorsorglich ein Bürgertelefon eingerichtet. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Notrufnummern für akute Notfälle frei bleiben und Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig eine zentrale Anlaufstelle für allgemeine Fragen und Anliegen erhalten.
Ab sofort steht das Bürgertelefon unter der Rufnummer 040 720 01 222 zur Verfügung. Darüber hinaus können Anliegen auch per E-Mail an buergertelefon@wentorf.de gerichtet werden. Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben, Hinweise geben möchten oder Unterstützungsbedarf sehen.
Die Gemeindeverwaltung appelliert eindringlich daran, die bekannten Notrufnummern weiterhin ausschließlich für echte Notfälle zu nutzen und für alle anderen Anliegen das eingerichtete Bürgertelefon in Anspruch zu nehmen.
Zugleich ruft die Gemeinde zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität auf. Bürgermeisterin Kathrin Schöning betont: „Gerade bei winterlichen Wetterlagen ist es wichtig, dass wir als Gemeinschaft zusammenstehen. Bitte achten Sie aufeinander, unterstützen Sie sich gegenseitig und behalten Sie besonders ältere Menschen sowie Personen mit Unterstützungsbedarfen im Blick. Schon kleine Hilfen können in dieser Situation viel bewirken.“
Abschließend bedankt sich die Gemeindeverwaltung Wentorf bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe, ihr Verständnis und ihren solidarischen Zusammenhalt in der aktuellen Situation.
Beitragsfoto: Pixabay
Wentorfer Kurzmeldungen
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Ralf Lesko
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++KURZMELDUNGEN++
++ Wohngeldstelle und Sozialamt am 21.01.2026 geschlossen ++ Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg bittet um Verständnis, dass die Wohngeldstelle und das Sozialamt am Mittwoch, den 21. Januar 2026, nicht erreichbar sind. An diesem Tag nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Fortbildung teil. Ziel ist es, die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern. Ab Donnerstag, den 22. Januar 2026, sind beide Bereiche wieder zu den gewohnten Zeiten für die Wentorferinnen und Wentorfer da.
++ AWSH: Abfuhr aufgrund der Wetterlage vorerst eingestellt ++ Wegen des anhaltenden Winterwetters und der Wettervorhersage für die kommenden Tage wird
die Regelabfuhr der Abfälle für den Rest der Woche eingestellt. Das betrifft auch das Behältermanagement der AWSH und die Tannenbaumsammlung. „Die aktuellen Umstände machen diesen Schritt erforderlich“, so Torsten Höppner, Prokurist und Abteilungsleiter Abfallwirtschaft bei der AWSH. „Glätte, unzureichend geräumte Nebenstraßen und -wege und dazu der zu erwartende Neuschnee in den nächsten Stunden machen die Abfuhr für Müllwerker:innen und Fahrzeuge zu einem großen Risiko“, so Höppner weiter. Aktuell können auch keine Nachleerungstouren für Straßenzüge geplant werden, die bereits von Nichtleerungen betroffen waren. Kund:innen werden gebeten, sich regelmäßig auf www.awsh.de über die aktuelle Lage zu informieren. Noch einfacher ist die Nutzung der kostenlosen App „AWSH – Wertvolle Termine“. Weiterhin gilt, dass Kund:innen beim nächsten regulären Leerungstermin Beistellungen in einem angemessenen Umfang neben den jeweiligen Behälter stellen können. Dabei gilt es zu beachten, dass die Werstoffabfälle in durchsichtigen Säcken bereitgestellt werden
müssen. Für Bioabfälle bieten sich dicke Papiertüten oder Pappkartons an. Amtliche Abfallsäcke der AWSH sind in diesem Fall ausnahmsweise nicht erforderlich. Die AWSH bedankt sich bei allen Bürger:innen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.
++ Politische Bildungsfahrten nach Berlin 2026 ++ Der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen) lädt auch im Jahr 2026 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu politischen Bildungsfahrten nach Berlin ein. Die vom Bundespresseamt organisierten Reisen ermöglichen einen direkten Einblick in die parlamentarische Arbeit und das politische Berlin. Auf dem Programm stehen unter anderem der Besuch des Deutschen Bundestages mit einem persönlichen Gespräch mit Konstantin von Notz, der Besuch eines Bundesministeriums, einer Gedenkstätte sowie eine politische Stadtrundfahrt. Insgesamt sind für 2026 drei Fahrten geplant. Die nächste Reise findet vom 26. bis 28. Januar 2026 statt. Weitere Informationen zu den Fahrten sowie die Möglichkeit zur direkten Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite https://von-notz.de/bpa-2026/[1]
Die Kosten für An- und Abreise ab Hamburg-Bergedorf, Unterkunft im Doppelzimmer sowie Verpflegung werden übernommen.
++ Mitgliederversammlung von Wentorf gestalten! e.V. ++ Wentorf gestalten! e.V. lädt zur Mitgliederversammlung am Montag, 19. Januar 2026, um 17:30 Uhr in den Räumen von Luce, Hauptstraße 18, Wentorf, ein. Nach Abschluss der organisatorischen Vorbereitungen, darunter die Erstellung der Jahresrechnungen für 2024 und 2025, steht damit der Termin für das zentrale Vereinstreffen fest. Im Rahmen der Versammlung wird auf die vergangenen zwei Jahre zurückgeblickt, Erfolge werden gewürdigt und die zukünftige Ausrichtung des Vereins besprochen. Die Mitgliederversammlung ist sowohl für Mitglieder als auch für Interessierte offen. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung per E-Mail an: info@wentorf-gestalten.de[2] bis zum 10. Januar 2026 gebeten. Angemeldete Teilnehmende erhalten vorab die Jahresrechnungen 2024 und 2025, die formelle Einladung mit Tagesordnung sowie einen Protokollentwurf. Ziel ist es, die formalen Punkte zügig zu behandeln und ausreichend Raum für einen konstruktiven Austausch zu schaffen.
++ Sturzprävention beim SC Wentorf ++ StuBS bietet ein vorbeugendes Bewegungsprogramm für alle Menschen über 70 Jahren. Es stabilisiert das Gleichgewicht, steigert das Reaktions- und Erinnerungsvermögen und stärkt die Kraft, die Orientierungsfähigkeit und das Selbstvertrauen. Zusätzlich werden Übungen aus dem Gehirnjogging mit eingebaut und Tipps gegeben, wie das häusliche Umfeld sturzsicherer gestaltet werden kann. Der Kurs startet am Mittwoch, 21.1.26 um 16-17 Uhr und geht über 10 Termine. Er findet im Mehrzweckraum des SC Wentorf statt, Bei regelmäßiger Teilnahme können bei den Krankenkassen im Rahmen der Primärprävention Zuschüsse zu den Kursgebühren von 20 € für Mitglieder und 70 € für Nichtmitglieder beantragt werden. Anmeldungen werden bis zum 12.01.26 telefonisch unter 040 720 4245, per Mail unter info@sc-wentorf.de[3] oder persönlich in der Vereinsgeschäftsstelle Mo-Do 9-12 Uhr erbeten. Weitere Fragen beantwortet die Kursleitung Daniela Oestreich (Daniela.Oestreich@gmx.de[4] oder 040 18011057).
++ Ab Januar 2026 gelten auf den AWSH Recyclinghöfen neue Öffnungszeiten ++ Bitte beachten Sie auch, dass die Recyclinghöfe am kommenden Samstag, den 27. Dezember 2025 geschlossen bleiben. Neue Öffnungszeiten PDF[5].
++ Neue Paketstation von DPD und GLS in der Berliner Landstrasse 4-6 ++ In Wentorf gibt es eine neue Paketstation von DPD Deutschland und GLS Germany, die Kunden der beiden Paketdienste nutzen können. In der Berliner Landstraße 4-6 können Kunden in der Woche von 8:00-19:00 Uhr ihre Pakete verschicken und empfangen.
++ Einladung zum Neujahrsempfang 2026 der Gemeinde Wentorf bei Hamburg ++ Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum diesjährigen Neujahrsempfang ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 12. Januar 2026, ab 19:00 Uhr im Rathaus, Hauptstraße 16, statt. Bürgermeisterin Kathrin Schöning und Bürgervorsteher Heiko Faasch freuen sich darauf, gemeinsam mit den Wentorferinnen und Wentorfern auf das neue Jahr anzustoßen, über Entwicklungen in der Gemeinde zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Neujahrsempfang bietet eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Rück- und Ausblicke zu teilen und sich über kommunale Themen auszutauschen. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Institutionen und Politik werden anwesend sein. Für das leibliche Wohl wird gesorgt: Snacks und Getränke stehen während der Veranstaltung bereit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
++ Wentorf im Blick- Dezember 2025 Druckausgabe Nr. 102 jetzt online ++ Die aktuelle Druckausgabe von Wentorf im Blick ist jetzt auch hier, wie immer, bei WiB-Online als Digitale Ausgabe zum durchblättern veröffentlicht. Entweder auf der Webseite im Menü auf „Aktuelle Ausgabe“ klicken oder diesem Link „Wentorf im Blick Nr. 102“[6] folgen. Viel Freude beim online lesen!
++ Der Bürgerverein Wentorf e.V. veröffentlicht das neue Programm 1 Halbjahr 2026 ++ Das neue Programm vom Wentorfer Bürgerverein e.V. ist veröffentlicht. Natürlich wieder mit vielen interessanten und unterhaltsamen Veranstaltungen! Auch zwei neue Formate sind mit dabei, lassen Sie sich überraschen. Es lohnt sich die Termine zu notieren und dabei zu sein. Das neue Programm finden Sie unter diesem Link: Bürgerverein Programm 1 HJ 2026[7] oder unter unserer Rubrik SERVICE.
info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de[8]++ Radstation Wentorf – Rad Selbsthilfewerkstatt ++Die ADFC Ortsgruppe Wentorf und Börnsen bietet eine Fahrrad – Selbsthilfe an. In der Werkstatt des Jugendzentrum Prisma (Hauptstr. 18e) – in Kooperation mit der Gemeinde können regelmäßig jeden ersten Montag in den kommenden Monaten November 2025 /Januar und März2026 von 16 bis 18 Uhr Räder gemeinsam fit gemacht werden. Alle Fragen rund ums Fahrrad haben hier ebenfalls Platz. Der ADFC gibt gegen Spende auch von ihm aufgearbeitete Räder ab.
Beitragsfoto: WiB-Online
Wentorfer Grüne laden am 28.01.2026 zum Dialogabend über Zivil- und Katastrophenschutz
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Ralf Lesko
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Wie gut ist Wentorf auf Krisen- und Katastrophenfälle vorbereitet? Welche Aufgaben übernehmen Zivil- und Katastrophenschutz konkret, und was bedeuten diese Strukturen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Wentorfer Grünen bei einem öffentlichen Dialogabend am Mittwoch, 28. Januar 2026, auf einer Podiumsdiskussion in der Grundschule Wentorf. Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr. Ziel des Abends ist es, über bestehende Strukturen im Zivil- und Katastrophenschutz zu informieren und den Austausch zwischen Verantwortlichen und Bevölkerung zu fördern.
Auf dem Podium diskutieren Dr. Christoph Mager, Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg, Kathrin Schöning, Bürgermeisterin der Gemeinde Wentorf, Nico Hintz, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wentorf, sowie Alfred Drenguis vom Deutschen Roten Kreuz Wentorf. Gemeinsam geben sie Einblicke in Zuständigkeiten, Abläufe und Herausforderungen im Krisenfall.
Zivil- und Katastrophenschutz zählen zu den zentralen gesellschaftlichen Aufgaben – von Großschadenslagen über extreme Wetterereignisse bis hin zu Lagen mit bundesweiter Bedeutung. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie gut Kommunen und Kreise auf solche Szenarien vorbereitet sind und wie der Schutz der Bevölkerung weiter verbessert werden kann. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ist Zeit für Fragen und einen offenen Austausch mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Beitragsfoto: Ralf Lesko
Zitat der Woche
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Ralf Lesko
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Es ist viel leichter, Menschen zu manipulieren, als sie zu überzeugen.
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Ralf Lesko
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Am Montag, den 5. Januar, beginnt die diesjährige Sammlung ausgedienter Weihnachtsbäume. Die Abholung erfolgt in den ersten beiden Januarwochen im Kreis Stormarn sowie in den letzten beiden Januarwochen im Herzogtum Lauenburg. Die Tannenbäume werden am jeweiligen Leerungstag der Biotonne eingesammelt. Für die Baumsammlung ist ein zusätzliches Fahrzeug im Einsatz. Dadurch kann es zu zeitlichen Abweichungen kommen: Während die Biotonne vielleicht bereits in den Morgenstunden geleert wird, kann die Abholung der Tannenbäume auch erst im Laufe des Nachmittags erfolgen. Voraussetzung für die Mitnahme ist, dass die Bäume vollständig abgeschmückt sind. Tannenbäume mit einer Höhe von mehr als zwei Metern müssen vor der Abholung in der Mitte durchgesägt werden. Wichtig ist zudem, dass es pro Adresse nur einen festgelegten Sammeltermin für die Tannenbaumsammlung gibt. Der individuelle Abholtermin ist in der App „AWSH-Wertvolle Termine“ sowie auf der Website www.awsh.de[10] unter dem Menüpunkt „Termine“ einsehbar.
Beitragsfoto: AWSH
Die Plattdeutsche Kolumne von Uli Gröhn: Un Achim hett dat Paradies sehn
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Die Plattdeutsche Kolumne |
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1943 in´n Julimaand un laterhin hebbt se Hamborg utbombt. Operation „Gomorrha“. 750.000 Minschen harrn op´n Slag keen Hüsung mehr. Veele keemen denn in`t Ümland ünner. So ok in uns´ Wendörp: Dor hett – blang veele annere Lüüd – een Familie Ünnerkruup funnen, de hett Reichel heten. Un se keemen ut St. Pauli. Dat weer een Seefohrer-Familie. De Fru, schall heten Fru Reichel, weer swanger worrn, un in 1944 wörr ehr Söhn Achim boren. Achim Reichel. So heet he hüüt ok noch.
As de Krieg vörbi weer, is Familie Reichel na een poor Johr wedder torüchtrocken na St. Pauli. Un dor is Achim Reichel denn opwussen. Laterhin hett he Kellner lehrt; un as wi all weet, is he ´n düchtigen Musiker worrn.
Liekers: Boren is he in Wendörp; he is ´n Wendörper Jung.
Dat he Talent harr, wörr heel Düütschland bald wiss. Siene Band, de „Rattles“ hebbt mennig Lüüd de „Düütschen Beatles“ nöömt. – Johren later, as „Solist“, is Achim bigahn un hett oole Shanties, de domals ´n beten ut de Mood weeren, mit sien Rock-Musik in eenen Putt smeten. Un dorut „Rock-Shanties makt. So hett he veele Shanties een niegen Swung geven. De Lüüd harrn dor wedder Freid an.
Sien beröhmtesten Shanty hett he sülven schrewen: „Aloha-hea-he!“. Dat Leed weer in de düütschen Hitlisten, – un ´n poor Johr later – schier verrückt – denn ok noch mal in de Chinesische Hitlist! (Du kannst wull dorvun utgahn, dat se nich all den Text över de Seefohrer-Romantik verstahn hebbt, man: Wat dit scheune Leed vertellt, dat kannst an den Rhythmus un an de Melodie föhlen!) Wat ok mit dit Leed verbunnen is: „Dröög-Rodern“ – Wenn een op een Party de Luun hochgeiht un dat Leed speelt warrd, denn sett sik de Lüüd op den Danz-Böhn un rodert un rodert un hebbt Spaaß. Ok in Holland kennt se dat goot.
Na! Un Achim Reichel hett sik bannig freit, dat sien Musik denn ok in China ankeem.
Een Reeg ut sien Hit geiht so: „Ich hab das Paradies gesehn, es war um 1910.“
Un so heet ok Achims Biografie: „Ich hab das Paradies gesehn!“
Liekers: Dor geiht nix dorvun af: Achim is ´n Wendörper Jung!
(As Bäcker Flindt noch in uns´ Dörp togang weer, hett he ja ´n poor vun siene Rundstücken ok so nöömt. Of he dor wull Achim Reichel in´n Sinn hat hett?)
Beitragsfoto: Pixabay
Gemeinde Wentorf nächste Sitzungen der Ausschüsse im Rathaus Wentorf
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Ralf Lesko
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Kommunales,Politik |
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Sitzung des Planungs-und Umweltausschuss am Donnerstag, 29.01.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung noch nicht veröffentlicht
Sitzung des Bürgerausschuss am Montag, 02.02.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung noch nicht veröffentlicht
Sitzung des Liegenschaftsausschuss am Donnerstag, 05.02.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung noch nicht veröffentlicht
Sitzung des Finanzausschuss am Donnerstag, 12.02.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung noch nicht veröffentlicht
Sitzung des Hauptausschuss am Montag, 16.02.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung noch nicht veröffentlicht
VHS Hohe Elbgeest bietet Theaterfahrten Frühjahr 2026 auch ab Wentorf
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Ralf Lesko
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Zusammen mit Gleichgesinnten Kultur live erleben! Ihr Theater- oder Konzertbesuch wird mit unserem Bus-Service zum unbeschwerten Vergnügen ab Dassendorf, Kröppelshagen; Wentorf und Bergedorf (Abfahrten in Wentorf, Haltestelle „Am Grotsahl“ um 18.15 Uhr). Bequem und gesellig direkt zum Theater, ins Konzert oder Musical/ Oper und natürlich wieder sicher zurück. Runter vom Sofa – ab ins Theater!
Folgende Veranstaltungen erwarten Sie im Frühjahr 2026:
Am 25. Februar: „Das Gesicht“, eine Komödie von Siegfried Lenz im Altonaer Theater. Am 31. März geht es zur schwungvollen Veranstaltung „Jungs vun de Waterkant“ ins Ohnsorg Theater. Am 24. April treffen Sie „Stefan Jürgens – Liebe (erstmal Dich selbst)!“ in Alma Hoppes Lustspielhaus in Winterhude. Busfahrten und Karten kosten zusammen 159 Euro. Anmeldungen sind bis 12. Januar 2026 möglich unter www.vhs-hoheelbgeest.de[11] Kurs AZ-200-01,
Weitere Informationen erhalten Sie auch per E-Mail unter service@vhs-hoheelbgeest.de[12] oder telefonisch unter 04104/ 699146.
Bürgerverein Wentorf e.V. mit neuem Halbjahresprogramm 2026
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Ralf Lesko
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Mit einer frisch gestalteten, farbigen Programmbroschüre und einer Reihe neuer Akzente startet der Wentorfer Bürgerverein e.V. in das erste Halbjahr 2026. Die modernisierte Optik soll nicht nur übersichtlicher wirken, sondern auch die neue, breitere kulturelle Ausrichtung des Vereins widerspiegeln.
Chansonabend als programmatischer Höhepunkt| Im Mittelpunkt des neuen Halbjahresprogramms steht ein Chansonabend, der erstmals in dieser Form angeboten wird. Der Verein setzt damit bewusst auf ein Format, das eine Mischung aus musikalischer Raffinesse und poetischer Erzählkunst verspricht. Französische Chansons von Piaf bis Montand – mal heiter, mal melancholisch – des Trios ChansonManie sollen das Publikum in eine Atmosphäre entführen, die man in Wentorf bisher nicht erleben konnte. Der Bürgerverein sieht darin den besonderen kulturellen Höhepunkt des neuen Programms.
Breites Angebot von Kino bis Jazz| Neu im Programm ist außerdem ein Kinoabend, bei dem ein ausgewählter Filmklassiker auf großer Leinwand gezeigt wird. Das Angebot richtet sich an Cineasten ebenso wie an Besucher, die gemeinsam einen unterhaltsamen Filmabend erleben möchten. Daneben hält der Bürgerverein an beliebten Formaten fest. Eine Plattdeutsche Veranstaltung bringt erneut regionale Sprachkultur auf die Bühne und spricht damit ein traditionell treues Publikum an. Zum Sommeranfang steht außerdem ein Jazzkonzert auf dem Programm, das mit beschwingten Rhythmen den Übergang in die warme Jahreszeit begleiten soll. Wie gewohnt umfasst das Halbjahresprogramm zudem auch Museumsbesuche. Sie bieten kulturhistorische Einblicke und Gelegenheit zu gemeinsamen Ausflügen, die seit Jahren zu den festen Bestandteilen des Vereinslebens gehören.
Neuer Auftritt, bewährte Vielfalt| Mit der Mischung aus bekannten Formaten und neuen kulturellen Impulsen möchte der Wentorfer Bürgerverein e.V. auch 2026 seine Mitglieder und ein breites Publikum ansprechen. Die modernisierte Gestaltung der Programmbroschüre soll die Angebote stärker hervorheben und den Zugang erleichtern.
Der Vereinsvorstand zeigt sich überzeugt: Das erste Halbjahr 2026 bietet nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch zahlreiche Anlässe, die Gemeinschaft vor Ort zu stärken. Lassen wir uns überraschen! Das Programm finden Sie natürlich, wie immer, hier bei Wentorf im Blick-Online verlinkt: Programm Bürgerverein Wentorf e.V. 1.Halbjahr 2026[7]
Beitragsbild: Ralf Lesko
Gelungener Neustart: Wentorfer Bühne begeistert am neuen Spielort
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Ralf Lesko
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Für die Wentorfer Bühne begann das zweite Halbjahr ungewohnt turbulent. Kurz nach den Sommerferien erhielt das Ensemble überraschende Post von der Schulleitung der Gemeinschaftsschule Wentorf und der Gemeinde: Das traditionelle Weihnachtsmärchen – seit über 40 Jahren festes kulturelles Ereignis – könne künftig nicht mehr in den vertrauten Räumen stattfinden. Grund sei die hohe Auslastung der Schule; die Aula müsse dauerhaft anders genutzt werden. Die Nachricht traf die Bühne völlig unvorbereitet.
Suche nach einer Lösung – und ein entscheidender Tipp
Der Vorstand reagierte sofort, suchte das Gespräch mit allen Beteiligten, verhandelte, schrieb E-Mails und versuchte, einen Kompromiss zu erzielen. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Erst der Vorschlag von Wentorfs Bürgermeisterin Katrin Schöning brachte neue Hoffnung: Eine Kooperation mit dem Gymnasium Wentorf könne eine mögliche Alternative sein. Gesagt, getan – und schon der erste Austausch verlief äußerst positiv. Beide Seiten zeigten sich flexibel, Termine wurden schnell abgestimmt, und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit war groß.
Erste Proben auf unbekanntem Terrain
Nach den Herbstferien stand die Premiere am neuen Probenort an. Die Bühne im Gymnasium brachte einige Veränderungen mit sich: größere Fläche, andere technische Gegebenheiten und eine deutlich niedrigere Deckenhöhe. Herausforderungen, die jedoch mit viel Engagement und Teamarbeit gemeistert wurden. Eine der größten Überraschungen war die Unterstützung durch die Technik-AG des Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler investierten freiwillig ihre Freizeit, verlegten Kabel, lösten technische Probleme und standen dem Ensemble jederzeit zur Seite. Ihr Einsatz beeindruckte die Wentorfer Bühne nachhaltig. Auch der Bühnenaufbau verlief dank der aktiven Mithilfe der Vereinsmitglieder reibungslos. Die zunächst befürchteten Einschränkungen durch die niedrigere Decke erwiesen sich letztlich als kaum relevant.
Premiere am ersten Advent: Publikum feiert das neue Kapitel
Am ersten Adventswochenende war es schließlich so weit: Zum ersten Mal präsentierte die Wentorfer Bühne ihr Weihnachtsmärchen „Auf zu Frau Holle!“ am neuen Spielort. Die Spannung war groß – würde das Publikum den Standortwechsel annehmen? Die Antwort kam in Form von Begeisterung: Über 700 Besucher kamen, viele bekannte Gesichter, aber auch neue Gäste. Die positiven Rückmeldungen und die zahlreichen strahlenden Kinderaugen zeigten deutlich, dass die Magie des Weihnachtsmärchens ungebrochen ist.
Fazit: Ein Wechsel, der stärkt
Der Umzug an das Gymnasium hat der Wentorfer Bühne nicht geschadet – im Gegenteil. Er brachte Herausforderungen mit sich, aber auch neue Chancen. Besonders die herzliche Aufnahme durch Schulleitung, Lehrkräfte, das Hausmeisterteam und die engagierte Technik-AG hat den Neustart zu einem Erfolg gemacht. Die Wentorfer Bühne blickt dankbar zurück – und mit Zuversicht nach vorn.
Beitragsfoto: Wentorfer Bühne
Anfang Dezember in Ihrem Briefkasten: die Ablesekarte vom e-werk
Die Zählerstände der Strom- und Gaszähler sind der Schlüssel, um den Energieverbrauch für 2025 genau abzurechnen. Der Netzbetreiber ist verantwortlich dafür, die Zählerstände jährlich zu erfassen. In dieser Position holt das e-werk Sachsenwald die Werte der Strom- und Gaszähler in seinem Netzgebiet ein.
Das e-werk setzt in diesem Jahr auf die Hilfe aller Kundinnen und Kunden. Dafür erhält jeder Haushalt Anfang Dezember eine Ablesekarte per Post. „Mit den Hinweisen auf der Karte ist das Ablesen der Zählerstände kinderleicht“, weiß Meike Huter aus dem Kundenservice zu berichten.
„Auch das Übermitteln der Daten geht einfach: Scannen Sie den QR-Code auf der Ablesekarte und folgen Sie den Hinweisen oder lassen Sie uns Ihre Zählerstände bequem und schnell über die Homepage (https://www.ewerk-sachsenwald.de[15]) zukommen. Die hierfür erforderlichen Zugangsdaten (Vertragskonto- und Zählernummer) finden Sie direkt neben dem QR-Code auf der Ablesekarte,“ führt die Kundenservice-Mitarbeiterin des e-werks weiter aus.
Traditionell können die Zählerstände und das Ablesedatum in die dafür vorgesehenen Felder auf der Ablesekarte eintragen und in die Post geben werden. Das Porto übernimmt das e-werk. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, die Zählerstände bitte nur einmal und bis spätestens zum 3. Januar 2026 melden.
Sollte es mit der Ablesung nicht funktionieren, dann hilft das e-werk gerne telefonisch unter (0 40) 72 73 73 70 weiter. Persönlich ist der Kundenservice in der Hermann-Körner-Str. 63 in Reinbek von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr sowie am Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr besetzt.
Beitragsfoto: Pixabay
Noch Gutscheine für den Ofenführerschein verfügbar!
Betreiber von Kaminen und Holzöfen können eine begrenzte Anzahl von Gutscheinen kostenlos abfordern um die lokale Luftverschmutzung durch eine optimierte Bedienung möglichst vieler privat genutzter Holzöfen schnell und deutlich zu verringern. Hierfür bietet die Gemeinde Wentorf den heimischen Hausbesitzern und Mietern, die einen Holzofen oder Kamin nutzen, einen kostenlosen Gutschein für den Besuch der Online-Trainingsplattform Ofenakademie.de.
Laut neuesten Erkenntnissen ist es möglich, die Feinstaubbelastung und die Menge organischer Schadstoffe um jeweils 50 Prozent und den CO2-Ausstoß um bis zu 35 Prozent zu reduzieren. Vorrausetzung ist, dass die Holzöfen richtig bedient werden. Gleichzeitig kann der Brennstoffverbrauch um etwa ein Drittel gesenkt werden.
Der rund 90-minütige Online-Kurs zum Ofenführerschein vermittelt praxisnahes Wissen und bewährte Techniken für einen effizienten und umweltfreundlichen Betrieb des Holzofens. Die Teilnahme ist flexibel: Der Kurs kann jederzeit gestartet, unterbrochen und später fortgesetzt werden.
Wentorfer die einen kostenlosen Gutschein nutzen möchte, können sich auf folgender Seite für den „Ofenführerschein“ registrieren https://www.ofenakademie.de/wentorf/[16]
Beitragsfoto: Gemeinde Wentorf
Umsiedlungsprojekt geglückt: 23 Haselmäuse ziehen in die Wentorfer Lohe
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Ralf Lesko
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Pünktlich zum Winterschlaf haben 23 Haselmäuse ein neues Zuhause bezogen – mitsamt Möbeln! Der Grund: in ihrem bisherigen Haselmaus-Zuhause in Sahms – nördlich von Schwarzenbek im Kreis Herzogtum-Lauenburg – wird ein Umspannwerk im Rahmen des Projekts Elbe-Lübeck-Leitung von TenneT TSO GmbH gebaut. Damit der Umzug in das etwa 240 Hektar große Gebiet der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein reibungslos und ohne Stress für die knuffigen kleinen Tiere ablief, haben die Haselmaus-Expert*innen der Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung (GfN) in Molfsee die Umsiedlung übernommen.
Umzug für Elbe-Lübeck-Leitung
Björn Schulz, Wildtier-Experte der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, hatte für die Umsiedlung der bedrohten Art, für die das Land Schleswig-Holstein eine besondere Erhaltungs-Verantwortung trägt, die Wentorfer Lohe vorgeschlagen. „Es ist ein echtes Schmuckstück: mit einem immer artenreicher werdenden naturnahen Laubmischwald aus Buchen und Eichen, aber auch vielen frucht- und nusstragenden andern Bäumen und Sträuchern. Ein perfekter Haselmaus-Lebensraum“, sagt er. Haselmaus-Expertin Annika Gralla von GfN ist verantwortlich für die Umsetzung – von der Planung über die Kartierung bis zum Umzug in das neue Heim. Vermittlerin zwischen GfN, TenneT und der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
Ausgeklügelter Maßnahmen-Mix für die erfolgreiche Umsiedlung
Schon im Frühjahr dieses Jahres haben die fünf GfN-Mitarbeiter*innen rund 200 kleine Holzhäuschen und Neströhren als temporäre Wohnungen in den Büschen und Bäumen rund um Sahms aufgehängt. Im September haben dann die ersten Schritte für die eigentliche Umsiedlung begonnen. Die Expert*innen schauten, ob die Tiere in die Nisthilfen eingezogen waren. Wenn die GfN-Mitarbeiter*innen eine Haselmaus entdeckt haben, wurde die Holzhäuschen und Neströhren verschlossen und samt Tier in das ausgewählte neue Zuhause gebracht. Dieses Verfahren wurde zehnmal wiederholt, bis ganz offensichtlich keine Tiere mehr in Sahms vorhanden waren.
Neuer Lebensraum in der Wentorfer Lohe
23 Tiere sind so in das etwa 14 Kilometer weit entfernte Stiftungsland Wentorfer Lohe im Kreis Herzogtum-Lauenburg umgezogen. Die kleinen Tiere, die zur Familie der Bilche, also der Siebenschläfer gehören, werden in ihrem neuen Zuhause aber nicht einfach nur ausgesetzt, sondern bekommen auch eine Starthilfe. Jörn Gollisch von der Stiftungswacht der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hat im Auftrag der Ausgleichagentur Schleswig-Holstein in den vergangenen Monaten rund weitere 200 Nistkästen aufgehängt. So haben die umgesiedelten Tiere gleich eine größere Auswahl an geeigneten Wohneinheiten. Die einzelgängerischen Tiere können nun in guter neuer Nachbarschaft leben – und sich im kommenden Jahr dann hoffentlich erfolgreich fortpflanzen. Damit dürfte gleichzeitig die bisher nur noch sehr kleine Wentorfer Lokalpopulation gerettet sein, die am Rande des Aussterbens war.
Die von TenneT TSO GmbH beauftragten Expert*innen haben in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit solchen Umsiedlungen gemacht. So eine groß angelegte Umsiedlung ist aufwändig, aber ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz, sagt Annika Gralla.
Neue Bäume und neues Grün nach Fertigstellung der Leitung
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Umspannwerksgelände wieder grün und es werden mindestens genauso viele Bäume und Büsche gepflanzt, wie zuvor.
Wentorf baut Radinfrastruktur aus: Neue Servicestationen und zusätzliche Abstellbügel
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Ralf Lesko
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Wentorf baut Radinfrastruktur aus: Neue Servicestationen und zusätzliche Abstellbügel
Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg setzt ein weiteres Zeichen für nachhaltige Mobilität. An drei zentralen Orten wurden jetzt neue Fahrradservicestationen in Betrieb genommen, die allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften der örtlichen Schulen offenstehen. Ergänzt wird das Angebot durch neun zusätzliche Fahrradanlehnbügel, die das sichere Abstellen von Rädern erleichtern sollen.
Drei neue Servicestationen für schnelle Hilfe unterwegs
Die neuen Stationen ermöglichen kleinere Reparaturen in Eigenregie und bieten zudem die Möglichkeit, Reifen aufzupumpen – auch an Kinderwagen. Aufgestellt wurden sie an folgenden Standorten:
Jugendtreff Prisma (Hauptstraße 14a)
Gymnasium Wentorf (Hohler Weg 16)
Gemeinschaftsschule (Achtern Höben 3)
Alle Stationen sind überdacht und damit ganzjährig nutzbar. Über einen QR-Code gelangen Nutzerinnen und Nutzer direkt zu digitalen Anleitungen, die Schritt für Schritt durch einfache Reparaturen führen.
Mehr Platz für Fahrräder
Um die Radinfrastruktur weiter zu stärken, hat die Gemeinde außerdem neun neue Fahrradanlehnbügel installiert:
Vier am Jugendtreff Prisma
Fünf an den Notunterkünften in der Schanze
Mit den zusätzlichen Abstellmöglichkeiten soll der Radverkehr sicherer und komfortabler werden – ein weiterer Baustein im Bemühen, klimafreundliche Mobilität im Ort zu fördern.
Fördermittel unterstützen Ausbau
Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Bundesförderprogramm Stadt und Land, das 75 Prozent der Kosten übernahm. Insgesamt erhielt die Gemeinde Wentorf eine Fördersumme von 7.650 Euro.
Lichterglanz: Erstmals eine einheitliche Weihnachtsbeleuchtung im Ortszentrum Wentorf
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Ralf Lesko
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Wentorf setzt in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen für Adventsstimmung: Erstmals erhält das Ortszentrum eine einheitliche Weihnachtsbeleuchtung. In Kooperation mit dem e-werk Sachsenwald hat die Gemeinde leuchtende Sterne installiert, die ab Mitte November bis zum Ende der Weihnachtszeit die Hauptstraßen erhellen. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit dem e-werk Sachsenwald realisieren konnten“, sagt Bürgermeisterin Kathrin Schöning. Die neue Beleuchtung sei „ein sichtbares Zeichen des Zusammenhalts“ und verleihe dem Ort in der dunklen Jahreszeit eine warme, einladende Atmosphäre. „Gerade in der Adventszeit ist es schön, wenn unser Ort festlich wirkt – für alle Wentorferinnen und Wentorfer ebenso wie für unsere Gäste.“
Insgesamt 55 LED-beleuchtete Sterne werden vom Beginn der 48. Kalenderwoche bis zur zweiten Januarwoche 2026 im Takt der Straßenbeleuchtung erstrahlen. Die energieeffiziente Technik hält den Verbrauch niedrig. Für das kommende Jahr ist zudem geplant, die Weihnachtsbeleuchtung unabhängig von der Straßenbeleuchtung steuern zu können. Auch das e-werk Sachsenwald zeigt sich zufrieden mit dem neuen Gemeinschaftsprojekt. „Für uns ist es eine tolle Möglichkeit, unsere technischen Kompetenzen im Bereich der Straßenbeleuchtung einzubringen“, sagt Geschäftsführer Moritz Manthey. Man freue sich, einen Beitrag zu einer „glanzvollen und festlichen Weihnachtszeit“ leisten zu können.
Die Idee einer einheitlichen Weihnachtsbeleuchtung stand in Wentorf schon länger im Raum. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem e-werk Sachsenwald konnte sie nun erstmals umgesetzt werden. Die Gemeinde hofft, dass das neue Lichterbild künftig fest zur Adventszeit gehört und mehr Menschen zum Bummeln und Verweilen ins Zentrum lockt. Auch der lokale Handel und die Gastronomie versprechen sich von der neuen Strahlkraft positive Impulse für die Vorweihnachtszeit.
Beitragsfoto: Gemeinde Wentorf
Mammutbaum (Sequoia) in der Kirschkoppel gefällt – Anwohner überrascht und verärgert!
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Ralf Lesko
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In den Morgenstunden des 12. November 2025 wurde in der Kirschkoppel 1 (Privatgrundstück) der große Mammutbaum (Sequoia) gefällt. Der Baum hatte über Jahrzehnte das Straßenbild geprägt und galt vielen Anwohnern als markantes Wahrzeichen. Die Fällung erfolgte ohne vorherige Information der Nachbarschaft und führte bei vielen zu Überraschung und deutlicher Verärgerung.
[17]
Bereits kurz nach Beginn der Arbeiten erreichten sowohl die Redaktion von Wentorf im Blick – Online als auch die Wentorfer Gemeindeverwaltung zahlreiche Anrufe von Anwohnern. Auf Nachfrage erklärte die Pressestelle der Gemeinde Wentorf, dass auch die Verwaltung selbst zunächst von der Maßnahme überrascht worden sei. Erst nach Rückfrage beim Kreis in Ratzeburg habe sich bestätigt, dass dort eine gültige Fällgenehmigung erteilt worden war. Auch Anwohner, die selbst Kontakt mit der Ratzeburger Behörde aufgenommen hatten, erhielten die gleiche Auskunft.
Die Genehmigung wirft jedoch Fragen auf. Offenbar wurde die Bedeutung des Baumes für das unmittelbare Wohnumfeld in Ratzeburg nicht umfassend berücksichtigt. Zudem wurde die Entscheidung nicht im Vorfeld mit der Gemeinde Wentorf abgestimmt. Die Pressestelle spricht in diesem Zusammenhang von einem „unglücklichen Informationsfluss“ zwischen den zuständigen Stellen des Kreises und der örtlichen Verwaltung.
Zwar wurde die Fällung rechtlich ordnungsgemäß für das betreffende Privatgrundstück genehmigt, dennoch bleibt für viele Beobachter unklar, wie gründlich der Einzelfall geprüft wurde. Der Eindruck, dass die Entscheidung ohne ausreichende Einbindung der lokalen Ebene getroffen wurde, steht im Raum.
Wie auch immer, der Mammutbaum ist unwiederbringlich verloren. Vor diesem Hintergrund richten sich nun die Blicke auf die Wentorfer Politik und Verwaltung. Es stellt sich die Frage, wie derartige Kommunikationsprobleme zwischen dem Kreis Ratzeburg und der Gemeinde künftig vermieden werden können. Der Vorfall zeigt, dass rechtlich korrekte Entscheidungen nicht zwangsläufig als nachvollziehbar oder akzeptabel wahrgenommen werden, wenn sie das Ortsbild oder das Lebensumfeld vieler Menschen betreffen. Hier bedarf es einer engeren Abstimmung und einer sensibleren Handhabung. Zurück bleiben Anwohner, die sich nicht nur über den Verlust eines markanten Baumes, sondern auch über fehlende Information und Transparenz seitens der beteiligten Behörden enttäuscht zeigen.
Wentorf im Blick berichtete bereits in der Ausgabe Nr. 90/2021 über den Mammutbaum. Den Beitrag können Sie hier nachlesen: WiB Nr. 90/2021.[18]
Titelfoto: G. Saborowski/Beitragsfoto: Uli Gröhn
Die Frist läuft: Jetzt anmelden zur Wentorfer Kulturwoche 2026
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Ralf Lesko
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Es ist soweit, das Organisationsteam der Wentorfer Kulturwoche nimmt ab sofort die Anmeldungen für die 19. Kulturwoche an, die vom 29. Mai bis zum 07. Juni 2026 stattfinden wird.
Kunstmacher:innen, Theater-Akteur:innen, Literatur-besessene, Workshop-Anbieter:innen, in der Kirche oder in Vereinen aktive Menschen, Musikspieler:innen und Sangeskundige, Vortragende und Vorführende – die Kulturwoche bietet allen den Raum für ihr kulturelles Metier und heißt Profis und Amateure gleichermaßen willkommen, im kommenden Jahr ihr Können zu zeigen oder eine Veranstaltung anzubieten. Die Wentorfer Kulturwoche ist ein Forum zur Präsentation von künstlerischen Darstellungen und kulturellen Veranstaltungen an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Wentorf bei Hamburg. Die Organisator:innen haben sich zum Ziel gesetzt, einmal im Jahr mit kulturellen Veranstaltungen Menschen zusammenbringen, den Dialog und die Begegnung in der Gemeinde zu fördern und Kulturschaffenden eine Möglichkeit zu bieten, gesehen zu werden. Künstler:innen und Kulturschaffende können sich anmelden und sich während der Kulturwoche präsentieren. Für bildende Künstler:innen gibt es auch dieses Mal die Möglichkeit, sich für ein „KulturFenster“ zu bewerben. Unter dem Motto „Ware und Dekoration raus – Kunst rein!“ stellen Wentorfer Geschäfte, Versicherungen, Sparkassen und das Rathaus ihre Fenster und Schaufenster während der Kulturwoche zur Verfügung, damit Künstlerinnen und Künstler ihre Kunst zeigen können.
Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Wentorfer Kulturwoche ist der 31. Januar 2026.
Außerdem planen die Organisator:innen wieder eine Mitmach-Kunstaktion mit dem Motto: „Kunst am Stiel“. Hier kann Jedermann und -frau oder -kind der Kreativität freien Lauf lassen und mit einem eigenen Kunstwerk an einer Open Air-Ausstellung vor der Alten Schule teilnehmen. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es auf der Website der Wentorfer Kulturwoche unter www.wentorfer-kulturwoche.de[19].
Die neue Orgel der Martin-Luther-Kirche steht nun bereit. Ihre Anschaffung wurde durch zahlreiche private Spenden sowie die Unterstützung der Gemeinde Wentorf, der AktivRegion Sachsenwald, des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg und der Stiftung „Ein Herz für Kinder“ ermöglicht.
Kirchenmusikerin Karen Haardt erläutert, dass man sich aufgrund der Akustik der Kirche und der geplanten Größe des Instruments für eine barock geprägte Orgel entschieden habe. Gebaut wurde sie vom Arp-Schnitger-Preisträger Heiko Lorenz aus Wilhelmshaven. Das Instrument verfügt über 22 Register und zeichnet sich durch eine klare barocke Klangästhetik aus, bei der unterschiedliche Tonarten bewusst unterschiedliche Charakteristika aufweisen – ein typisches Merkmal historischer Orgeltradition.
Die Orgel wurde vom Architekten Matthias Schmidt in ein schlichtes, funktionales Prospekt eingefasst und prägt bereits seit einigen Monaten das Erscheinungsbild des Kirchraums. Nach der klanglichen Arbeit an ihren 1.352 Pfeifen wird sie nun erstmals öffentlich zu hören sein: im Gottesdienst zum 3. Advent am 14. Dezember um 11 Uhr. Im Anschluss findet ein Empfang statt, bei dem auch Orgelbauer Heiko Lorenz sprechen wird.
Für das kommende Jahr ist ein „Orgeljahr“ mit verschiedenen Konzerten geplant, darunter Veranstaltungen mit Spezialisten für Alte Musik sowie Programmen mit populären Klängen und einem Konzert für Kinder.
In Deutschland wächst die versiegelte Fläche weiterhin, wenn auch etwas langsamer als in den Jahren zuvor. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes sind inzwischen rund 7,3 % der gesamten Landesfläche dauerhaft versiegelt – das entspricht etwa 52.000 Quadratkilometern, also der Fläche von Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen. Versiegelte Flächen sind Bereiche, auf denen der Boden durch Asphalt, Beton oder Gebäude abgedeckt ist und kein Wasser mehr versickern kann. Dazu zählen Straßen, Parkplätze, Industrieflächen und Siedlungsgebiete. Diese Entwicklung hat Folgen für das Klima, die Biodiversität und die Hochwassergefahr.
Auch in Schleswig-Holstein nimmt die Versiegelung kontinuierlich zu. Zwischen 2016 und 2022 stieg die versiegelte Fläche von rund 921 km² auf 951 km². Das entspricht einem jährlichen Zuwachs von durchschnittlich rund 5 km².
Eine lineare Projektion deutet darauf hin, dass Schleswig-Holstein im Jahr 2030 etwa 980 km² versiegelte Fläche erreichen dürfte – trotz Bemühungen um eine nachhaltigere Flächennutzung.
Das entspricht rund 9 % der Landesfläche, womit Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld liegt.
Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Berlin ist mit rund 33 % nahezu vollständig städtisch geprägt.
Bremen und Hamburg folgen mit über 28 %.
In Flächenländern wie Bayern (8,2 %), Brandenburg (6,1 %) und Mecklenburg-Vorpommern (4,8 %) sind deutlich größere unversiegelte Flächen erhalten geblieben.
Besonders hohe Werte zeigen sich im industriell geprägten Nordrhein-Westfalen (17,3 %) und im Saarland (13,2 %).
Diese Unterschiede spiegeln die wirtschaftliche Struktur, Bevölkerungsdichte und Urbanisierung wider.
Ziele und Herausforderungen
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den täglichen Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu senken. Aktuell liegt der Wert laut Umweltbundesamt jedoch bei rund 55 Hektar täglich – also fast doppelt so hoch. Experten fordern daher eine konsequentere Umsetzung von Innenentwicklung statt Außenentwicklung, also die Nachverdichtung bestehender Siedlungsflächen statt der Erschließung neuer Baugebiete. Auch eine stärkere Förderung von Gründächern, entsiegelten Stadtflächen und klimafreundlicher Verkehrsplanung könnte helfen, den Trend zu bremsen.
Folgen für Umwelt und Klima
Versiegelung bedeutet, dass Regenwasser nicht mehr versickern kann – das erhöht das Risiko von Starkregenüberschwemmungen und Hitzestau in Städten. Zudem gehen durch die Betonierung Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren. Nach Angaben des Umweltbundesamtes tragen entsiegelte und begrünte Flächen erheblich zur Klimaanpassung bei: Sie speichern CO₂, fördern die Grundwasserneubildung und wirken temperaturausgleichend.
Fazit
Trotz wachsender Sensibilität bleibt die Bodenversiegelung eine der zentralen ökologischen Herausforderungen Deutschlands. Zwar verlangsamt sich der Flächenverbrauch leicht, doch von einer echten Trendwende ist das Land noch weit entfernt. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich das 30-Hektar-Ziel tatsächlich erreichen lässt – oder ob Deutschland weiter wächst, ohne Rücksicht auf den Boden, auf dem es steht.
Datenquellen: Statistisches Bundesamt, Umweltbundesamt, eigene Berechnungen (2016–2030, Prognose auf Basis linearer Entwicklung).
Grafik: WiB-Online
Umweltpreis 2026: Wentorf sucht junge Ideen für eine nachhaltige Zukunft
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Ralf Lesko
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Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg sucht junge Köpfe mit frischen Ideen für Klima- und Umweltschutz. Mit dem Umweltpreis 2026 sind alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 21 Jahren eingeladen, ihre Projekte für eine nachhaltige Zukunft einzureichen – allein oder im Team.
Gesucht werden kreative Ansätze rund um Nachhaltigkeit, Mobilität, Ressourcenschonung und Klimaschutz. „Wir wollen zeigen, dass Engagement keine Frage des Alters ist“, sagt Yvonne Hargita, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde. „Viele Jugendliche haben tolle Ideen, wie sich Umweltschutz im Alltag umsetzen lässt – genau das möchten wir fördern.“
Teilnehmen können alle, die in Wentorf wohnen, zur Schule gehen oder hier eine Ausbildung machen. Gefordert ist eine kurze Projektskizze von maximal drei Seiten, in der beschrieben wird, worum es in der Idee geht, wie sie umgesetzt werden kann und welchen Bezug sie zu Wentorf hat.
Einsendeschluss ist der 30. April 2026. Beiträge können per E-Mail an klimaschutz@wentorf.de[20]
Ausstellung im Wentorfer Rathaus
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Ralf Lesko
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Im Vorfeld des diesjährigen Volkstrauertages am Sonntag, den 16. November 2025 zeigt die Gemeinde Wentorf ab sofort im Foyer des Rathauses (Hauptstraße 16) eine Dokumentation zum Denkmal am Burgberg von 1925.
Die Dokumentation wurde vom Bügerverein Wentorf e. V. (Kurator: Dr. Volker Probst) erarbeitet, da das Denkmal seit einhundert Jahren an die gefallenen Wentorfer des Ersten Weltkrieges 1914 bis 1918 erinnert. Auch der gefallenen Soldaten und Opfer des Zweiten Weltkrieges wird mit dem Denkmal gedacht.
Das Denkmal zeigt einen Findling auf einem Sockel, in dem ein Schwert steckt, was verschiedene Interpretationen zulässt. Um die inhaltliche Dimension des Denkmal zu verstehen, stellt die Dokumentation acht Tafeln mit Sachtexten und reichhaltigen Bildbeispielen vor: Zu Beginn welche Ideen ab 1915 für die Gestaltung von Kriegerdenkmalen im Deutschen Reich entwickelt wurden. Daran schließt sich eine Typologie der realisierten Denkmale in der Weimarer Republik an. Drei weitere Tafeln widmen sich der Errichtung des Wentorfer Denkmals im Jahr 1925, der Beschreibung des Denkmals und seiner inhaltlichen Deutung und zeigt die unterschiedlichen Formen des Gedenkens von 1925 bis heute. Eine folgende Tafel ist dem neuen Denkmalstyp, den Mahnmalen des Bildhauers Ernst Barlach gewidmet. Eine letzte Tafel zu dem Denkmal von 1936 des Bildhauers Richard Kuöhl in Hamburg-Dammtor und dem dortigen Gegendenkmal des österreichischen Bildhauers Alfred Hridlicka von 1985/86 schließt die Dokumentation ab. Ziel der Dokumentation ist es, dass sich Interessierte über die vielschichtigen Dimensionen eines Denkmals anhand von Sachverhalten informieren, um sich selbst eine Meinung über diese Art des Gedenkens im öffentlichen Raum bilden zu können.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Wentorfer Rathauses von Mo bis Fr 09:00 – 12:00 Uhr sowie am Do 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 -18.00 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Gemeinde Wentorf investiert in das Miteinander: Renovierung der „Alten Schule“ abgeschlossen
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Ralf Lesko
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Die Begegnungsstätte „Alte Schule“ in Wentorf erstrahlt in neuem Glanz: Nach umfassenden Renovierungsarbeiten können Bürger*innen die beliebten Räumlichkeiten nun wieder in modernisiertem Zustand nutzen. Rund 42.000 Euro hat die Gemeinde in die Sanierung investiert, um den Treffpunkt für die kommenden Jahre fit zu machen.
Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem:
Erneuerung der gesamten Küche inklusive Geräte, Boiler und Durchreiche
Einbau eines neuen Besenschranks
Aufarbeitung des Parkettbodens und Austausch des Teppichbodens
Ausbesserung der Fliesenversiegelungen
Malerarbeiten und ergänzende Elektroarbeiten
Viele der bisherigen Einbauten, darunter die Küche und der Teppichboden, stammten noch aus den 1990er-Jahren und entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Bürgermeisterin Kathrin Schöning betont die Bedeutung der Einrichtung:
„Die Alte Schule ist für unsere Gemeinde ein zentraler Treffpunkt – besonders für den Bürgerverein, für Seniorinnen und Senioren sowie für zahlreiche Gruppen und Vereine. Mit der Renovierung haben wir sichergestellt, dass die Räume auch künftig attraktiv und funktional genutzt werden können.“
Mit der abgeschlossenen Modernisierung steht die Begegnungsstätte Alte Schule der Wentorfer Gemeinschaft nun wieder in zeitgemäßem Ambiente zur Verfügung – ein Ort, der das Miteinander stärkt und Begegnungen möglich macht.
Umgestaltung des Casinoparks in Wentorf nimmt Fahrt auf!
Nach 23 Jahren voller Anläufe, Unterbrechungen und Stillstand soll es nun endlich soweit sein: Die Umgestaltung des Casinoparks nimmt konkrete Formen an. Seit 2002 wurde immer wieder geplant, diskutiert und neu angesetzt – ohne dass es zu einer Umsetzung kam. Jetzt aber stehen die Zeichen so gut wie nie zuvor, dass die Umgestaltung des Casinoparks nach den Vorstellungen der Wentorfer*innen doch noch einen erfolgreichen Abschluss findet. Auf der Sitzung des Liegenschaftsausschusses am 11. September 2025 stellte Bürgermeisterin Kathrin Schöning die Ergebnisse der bisherigen Vorplanung vor.
Die von den Wentorfer Bürger*innen ausgewählte Variante der Bauminseln bildet die Grundlage für die umzusetzende Gestaltung des Casinoparks. Um die Aufenthaltsqualität im Park noch weiter zu verbessern, soll die Bauminselvariante nach Vorschlag des, die Planung durchführenden Unternehmens Bruun & Möllers Landschaften noch erweitert werden (siehe Grafik). Damit insbesondere der Windzug, der im Casinopark häufig als unangenehm empfunden wird, massiv reduziert werden kann.
[21]Casinopark erweitertes Konzept Bauminseln
Finanzielle Rahmenbedingungen
Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt liegen in der aktuellen Planungsphase (mit einer Toleranz von ±50 %) bei rund 3,4 Millionen Euro (brutto). Davon entfallen 25 % (ca. 850.000 Euro) auf die Planungskosten, die im Haushalt 2025/2026 berücksichtigt werden müssen. Der Ausschuss beauftragte die Bürgermeisterin, diese Anpassungen im Budget des Liegenschaftsausschusses für den zweiten Nachtragshaushalt des Doppelhaushalts 2025/2026 vorzusehen. Für die Kosten wurde ein Sperrvermerk gesetzt, sodass die Mittel erst nach erneuter politischer Freigabe verwendet werden können. Um die laufende Vorplanung 2025 fortführen zu können, mussten zudem 40.000 Euro sofort freigegeben werden. Dieser Betrag wurde im Liegenschaftsausschuss einstimmig beschlossen und freigegeben.
Infobox: Zahlen und Fakten zum Projekt Casinopark
Gesamtkosten (Schätzung, ±50 %): ca. 3,4 Mio. Euro brutto
Davon Planungskosten: ca. 850.000 Euro (25 % der Gesamtkosten)
Vorplanung 2024: 50.000 Euro (übertragen ins Jahr 2025)
Zusätzliche Vorplanung 2025: 40.000 Euro (außerplanmäßig, einstimmig beschlossen)
Grundlagenarbeiten in der Vorplanung:
Baugrunduntersuchung: 15.000 Euro
Vermessung: 5.000 Euro
Kanalinspektion: 20.000 Euro
Zeitplan (grob) in Verwaltung:
2025 Fertigstellung der Vorplanung
2025 Einwerben von Fördermitteln
2026 Planung
2027 Umsetzung/Bauen
In der Sitzung wurde deutlich, dass das Projekt Casinopark nun mit Energie vorangetrieben werden soll. Bürgermeisterin Kathrin Schöning bekräftigte gegenüber Wentorf im Blick ihr persönliches Engagement: „Ich fühle mich dem Projekt Umgestaltung Casinopark verpflichtet – und möchte da jetzt den Deckel draufsetzen.“
Es bleibt zu hoffen, dass die Umsetzung nicht mehr durch parteipolitische Auseinandersetzungen ins Stocken gerät und dass die Weichen für die Neugestaltung des Casinoparks nun endlich gestellt sind und die Wentorfer*innen sich auf einen, attraktiven, nach ihren Vorstellungen umgestalteten Casinopark freuen können.
Neuer Kurzratgeber „Hunde in Wentorf bei Hamburg“ jetzt online!
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Ralf Lesko
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Die Gemeinde Wentorf hat einen übersichtlichen Kurzratgeber für Hundehalter*innen veröffentlicht. Darin finden sich die wichtigsten Informationen rund um das Halten und Führen von Hunden in der Gemeinde – von Leinenpflicht über Auslaufgebiete bis hin zu Orten, an denen Hunde nicht erlaubt sind. Ziel des Ratgebers ist es, ein sicheres, rücksichtsvolles und harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Hund in Wentorf bei Hamburg zu fördern. Die leicht verständliche Broschüre basiert auf dem Hundegesetz Schleswig-Holstein und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Den Ratgeber können Sie hier unter nachfolgendem Link herunterladen
Für Rückfragen steht Bürgerinnen und Bürgern das Ordnungsamt gerne zur Verfügung:
Ansprechpartnerin: Frau Neumann
Telefon: 040 72001 329
E-Mail: ordnung@wentorf.de
Kommunale Finanzen
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Dieter Traut
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Am 30. Juli veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung ihren alle zwei Jahre erscheinenden Kommunalen Finanzreport zur aktuellen finanziellen Situation der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Danach wurde 2024 das mit 25 Milliarden Euro größte kommunale Defizit der bundesdeutschen Geschichte verbucht. Und beim Ausblick für die kommenden Jahre ist die Stiftung pessimistisch: Das strukturelle Problem der Sozialausgaben sei ungelöst, die Inflation hat das Ausgabenniveau dauerhaft erhöht und die Konjunktur bleibt schwach.
Die Kommunen Schleswig-Holsteins reihen sich mit einem Defizit von fast einer Milliarde Euro in diese Bewertung ein. Von den 15 Kreisen und kreisfreien Städten erzielte keine Kommune ein Plus. Die als Krisenindikator angesehenen Kassenkredite, dem „kommunalen Dispo-Kredit“, erreichten fast eine halbe Milliarde Euro, dreimal so viel wie im Vorjahr. Während die Steuereinnahmen stagnierten, stiegen die Ausgaben insbesondere für Personal, Sachaufwand und Soziales. Frau B. Mohn, die Vorständin der Bertelsmann Stiftung sieht durch die vorgelegten Zahlen sogar die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen nachhaltig in Frage gestellt.
Wenn man davon ausgeht, dass der am 22.11.2024 von der Bürgermeisterin gezeichnete 5. Nachtragshaushalt zum Doppelhaushalt 2023/2024 in etwa die Größenordnung des Jahresergebnisses 2024 darstellt, kann man ungefähr abschätzen, wie die Gemeinde Wentorf bei Hamburg im Vergleich zu anderen Kommunen in Schleswig-Holstein dasteht. Der Ergebnis-PLAN sah für 2024 ein Defizit von rund 4,8 Mio. € vor, eine Dimension, die in den Vorjahren im IST in etwa ausgeglichen wurde. Das funktioniert diesmal nicht: das Defizit liegt in der Größenordnung von 2,6 Mio. €. Allerdings besteht keine Notwendigkeit auf Kassenkredite zurückzugreifen. Insofern steht Wentorf aktuell finanziell besser da als die meisten Kommunen Schleswig-Holsteins.
Fazit des 5. Nachtragshaushalts ist, dass der Bestand liquider Mittel weiter durch die geplanten Investitionsmaßnahmen belastet wird und deren Umsetzung künftige Kreditaufnahmen erfordert. Zwar wird die Gemeinde gerade durch die Investitionstätigkeit ihrer Pflicht zur Aufgabenerfüllung gerecht, doch ist bei künftig notwendigen Investitionen das finanzielle Wohl der Gemeinde zu wahren und die Vorhaben mit Augenmaß und Bedacht voranzutreiben. Dieser Beschreibung ist aus Sicht des Autors nichts mehr hinzuzufügen.
Outdoor Spiele Treff Wentorf am Kissland- jeden Freitag Spiel und Spaß im Freien (auch während der Sommerferien!)
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Ralf Lesko
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Das Kissland in Wentorf bietet ab dem 06.06.2025 jeden Freitag Das Outdoor Spiele Treff Wentorf mit Spiel und Spaß im Freien an. Angeboten werden u.a. folgende Spiele:
Wikinger Rasenschach
Badminton/ Federball
Indiaca, Boule
Roundnet/ Spikeball
Tischtennis auf kleiner Platte
alles generationsübergreifende Bewegungsspiele – geeignet für jedes Alter!
Wo.: Treffpunkt: vor dem Kissland (An der Wache 11)
Die Spiele finden auf den Wiesen im Umfeld statt.
Wann: Ab Freitag, 6. Juni 16.00 bis 17.30 (außer bei Regen)
Der Spiele-Treff findet auch während der Sommerferien statt!
Mitbringen: Gute Laune, ggf. eigene Spiele ( eine Basisausstattung von Spielen ist vorhanden)
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Gastbeitrag
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Ein Gastbeitrag von Reiner Freund
Vorbemerkung:
Bildung ist wichtig – sehr wichtig. Als ehemaliger Lehrer weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wohltuend ein Neubau für eine Schulgemeinschaft sein kann. Ich habe selbst den Umzug in ein neues Schulgebäude miterlebt – allerdings handelte es sich damals um einen Umbau mit Integration bestehender Gebäude.
Wentorf – die „Stadt im Grünen“?
Unsere Gemeinde wirbt mit diesem Slogan – doch der Realität steht er zunehmend entgegen. In den letzten Jahren wurden viele Grünflächen für neue Wohngebiete und Infrastrukturprojekte geopfert, zuletzt etwa beim Neubau der Feuerwehr. Auch in Wentorf verschwinden Bäume, Flächen werden versiegelt – eine Entwicklung, die sich bundesweit zeigt:
„… Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland in den Jahren 2019 bis 2022 um durchschnittlich 52 Hektar pro Tag gewachsen […]. Anfang 2024 lag die Rate bei etwa 55 Hektar pro Tag.“ (Quelle: Wikipedia)
Das entspricht rund 80 Fußballfeldern pro Tag, die unter Asphalt, Beton und Pflaster verschwinden – und damit aus natürlichen Kreisläufen herausfallen.
Ich bin zuversichtlich, dass viele Wentorfer*innen diese Entwicklung nicht wollen. Denn ich habe erlebt:
… wie Menschen Schlange standen, um sich für den Erhalt der Weide (Aldi-Erweiterung) einzusetzen – die Fläche ist bis heute erhalten.
… wie beim Bürgerbeteiligungsverfahren zur Casinopark-Umgestaltung der „grünste“ Entwurf mit Bauminseln gewann.
… wie Familien den „Essbaren Park“ mitgestaltet haben – und ihn weiterhin pflegen.
… dass unsere Verwaltung inzwischen einen Baumverantwortlichen eingesetzt hat – ein Zeichen des Umdenkens.
Viele Menschen spüren: Wir brauchen grüne Trittsteine, Rückzugsräume für die stark bedrohte Artenvielfalt. Die Kleingartenanlage in Wentorf ist genauso ein Ort.
Was leistet die Kleingartenanlage heute?
Sie bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Der Boden speichert Wasser und CO₂ – wichtig für Klima- und Hitzeschutz.
Die Fläche wirkt kühlend auf das Mikroklima der Umgebung.
Regionale Lebensmittel werden hier angebaut – ohne zusätzlichen Naturverbrauch.
Menschen ohne eigenen Garten finden hier Erholung, Sinn und direkten Naturkontakt.
Viele dieser Leistungen werden andernorts unter dem Begriff „Klimafolgenanpassung“ mühsam hergestellt – hier gibt es sie bereits, kostenlos.
Gleichzeitig warnen Expert*innen vor den ökologischen Folgen des Bauens:
Rund 40 % der CO₂-Emissionen entstehen im Bausektor.
60 % des gesamten Mülls in Deutschland stammt aus dem Bauwesen.
Neubauten verbrauchen Ressourcen, Energie und zerstören oft funktionstüchtige Bestandsbauten.
Der Bund Deutscher Architekten bringt es auf den Punkt:
„Bauen muss vermehrt ohne Neubau auskommen. Priorität hat der Erhalt und das Weiterbauen am Bestehenden – nicht der leichtfertige Abriss.“ („Das Haus der Erde“, 6/20)
Das oft genannte Argument, ein Umbau sei teurer als ein Neubau, ist kurzfristig gedacht. Nicht eingerechnet wird der Wert der Ökosystemdienstleistungen, die natürliche Flächen wie Kleingärten für uns alle erbringen.
Was spricht gegen den Abriss – und für alternative Lösungen?
Langfristig brauchen wir mehr intakte Naturräume, nicht weniger. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist nicht nur ein Unterrichtsinhalt – sie muss auch architektonisch und planerisch sichtbar werden.
Warum also nicht …
eine Aufstockung oder Erweiterung der bestehenden Gebäude – z.B. in ökologischer Holzbauweise?
mit Gründächern, Solaranlagen, Fassadenbegrünung?
artenfreundlich gestaltete Schulhöfe mit Aufenthaltsqualität?
eine Kooperation mit dem Kleingartenverein – z.B. für Schulgartenprojekte?
Solche Ideen könnten – im Rahmen einer ergebnisoffenen Bürgerversammlung – gemeinsam mit Verwaltung, Schule, Planer*innen und engagierten Bürger*innen entwickelt werden.
Fazit:
Gute Bildung ist unser Ziel – keine Frage. Aber sie darf nicht gegen den Erhalt wertvoller Naturflächen ausgespielt werden. Ein Schulneubau auf dem Gelände der Kleingartenanlage ist keine Lösung, sondern ein Rückschritt – ökologisch, sozial und planerisch.
Arbeiten entlang der Berliner Landstraße, des Wohltorfer Weges und in angrenzenden Wohngebieten
Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg setzt ihr mehrjähriges Knickpflegeprogramm auch im Winter 2025/26 fort. Entlang der Berliner Landstraße, des Wohltorfer Weges und in angrenzenden Wohngebieten werden in den kommenden Monaten umfangreiche Pflege- und Wiederherstellungsarbeiten an den historischen Knicks durchgeführt.
Bereits seit dem 8. Dezember 2025 wird im Bereich Wohltorfer Weg / Stettiner Straße gearbeitet. In diesen Abschnitten laufen vorbereitende Maßnahmen, damit im neuen Jahr die weiteren Pflege- und Wiederherstellungsarbeiten nahtlos anschließen können.
Warum Knickpflege?
Knicks sind ein für Schleswig-Holstein und insbesondere das Herzogtum Lauenburg typisches Landschaftselement. Die Wallhecken bieten Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, prägen das Orts- und Landschaftsbild undleisten einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz.
Damit Knicks diese Funktionen langfristig erfüllen können, müssen sie in regelmäßigen Abständen fachgerecht gepflegt werden. Die jetzt anstehenden Maßnahmen dienen zugleich der Erhaltung, der ökologischen Aufwertung und der Verkehrssicherheit.
Welche Arbeiten sind vorgesehen?
Die Arbeiten gliedern sich in mehrere Abschnitte:
Rodung und Fällungen (Arbeitsabschnitt I)
Das Unterholz wird „auf den Stock gesetzt“, also bodennah zurückgeschnitten, damit sich die Knickstrukturen gesund verjüngen können. Unterständige, nicht entwicklungsfähige Bäume werden gefällt. Das anfallende Schnittgut wird vor Ort geschreddert und in den Knickflächen verteilt. So bleiben Nährstoffe im System und es steht Material für die Knickwälle bereit.
Dieser Abschnitt muss bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein, da anschließend die Brut- und Vegetationszeit beginnt.
Im zweiten Schritt werden die größeren Bäume fachgerecht gepflegt. Dazu gehören die Entfernung von Totholz, eine behutsame Kronenpflege, das Auslichten und die Herstellung des erforderlichen Lichtraumprofils. Diese Maßnahmen stärken die Vitalität der Bäume und erhöhen die Verkehrssicherheit.
Wiederherstellung der Knickbereiche (Arbeitsabschnitt III)
Ab dem Frühjahr 2026 werden alte Zäune entfernt und fachgerecht entsorgt. Die Knickwälle werden mit dem vorhandenen Material neu geformt, Unrat wie Bauschutt oder Müll beseitigt und fehlende oder geschwächte Gehölze nachgepflanzt. Abschließend entstehen neue, stabile Zäune entlang der Knicklinien.
Zeitplan der Arbeiten
Arbeitsabschnitt I – Rodung & Fällungen, erste Dezemberwoche 2025 bis Ende Februar 2026
Ein Team startete am 8.12.2025 am Wohltorfer Weg / Ecke Danziger Straße Richtung Ostring, ein weiteres Team beginnt Anfang Januar 2026 im Bereich Moorkoppel / Berliner Landstraße in Richtung Wohltorfer Weg.
Arbeitsabschnitt II & III – Baum- und Landschaftspflege sowie Wiederherstellung der Knickbereiche, Frühjahr 2026
Diese Arbeiten erfolgen, sobald Witterung und Vegetationsverlauf es zulassen.
Mögliche Beeinträchtigungen
Während der Arbeiten kann es zu Halteverbotszonen, temporären Straßensperrungen – insbesondere entlang der Berliner Landstraße – sowie zu erhöhtem Lärm, Schmutz und Baustellenverkehr kommen. Die Gemeinde und die beauftragten Fachfirmen sind bemüht, alle Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und die Arbeiten zügig und rücksichtsvoll durchzuführen.
Weitere Informationen
Die Knickpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Grünentwicklung in Wentorf bei Hamburg. Auf der Internetseite der Gemeinde Wentorf bei Hamburg finden interessierte Bürgerinnen und Bürger weiterführende Informationen zu laufenden und abgeschlossenen Knickpflegeprojekten – darunter auch das Modellprojekt „Langer Asper“, das anschaulich zeigt, wie gepflegte Knicklandschaften nach Abschluss der Maßnahmen aussehen können.
Bei Rückfragen steht Ihnen der Baumkontrolleur der Gemeinde, Herr Gesell, zur Verfügung: