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Wentorfer Kurzmeldungen
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Ralf Lesko
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Bürgerverein Wentorf e.V.,Gesellschaft,Gesundheitswesen,Kirche,Kommunales,Kriminalität,Kunst & Kultur,Politik,Schule,Seniorenbeirat,Sport & Spiel,Umwelt,Verkehr,Wirtschaft |
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++ Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf/HH ++ Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 15:00-18:00 Uhr und am 4. Donnerstag im Monat von 9:00 -12:00 Uhr individuelle, kostenfreie und unabhängige Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes Im Kreis Herzogtum Lauenburg nehmen sich Zeit für vertrauliche Gespräche, beraten zu den bestehenden Angeboten und unterstützen bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab möglich. Melden Sie sich gern bei uns. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch für Sie erreichbar unter 04152 – 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de[1]
Achtung: Keine Beratung durch den Pflegestützpunkt am 09.04.2026 in Wentorf – Aufgrund der Osterferien fällt am Donnerstag, den 09.04.2026 die Sprechstunde des Pflegestützpunktes im Kreis Herzogtum Lauenburg in Wentorf aus. Das nächste Beratungsangebot in Wentorf findet am 23.04.2026 statt.
++ Auf einer Bank in der Sonne sitzen ++ Der Verein Wentorf gestalten e.V. teilt mit, dass im Casinopark eine neue Sitzbank aufgestellt werden soll. Anlass ist der vielfach geäußerte Wunsch nach mehr Sitzgelegenheiten im Park. Die Bank wurde bereits vor einiger Zeit mit Unterstützung der Haspa finanziert. Nach mehreren organisatorischen Hürden steht sie nun bereit, muss jedoch noch transportiert und auf einem Fundament installiert werden. Für die letzten Arbeiten werden noch rund 450 Euro benötigt; eingehende Spenden werden verdoppelt.
++ Info-Abende Konfirmationen 2027 ++ Für Jugendliche, die im Sommer 2027 mindestens 14 Jahre alt sein werden, beginnt ab Mai 2026 in unseren Kirchengemeinden Wentorf und Hohenhorn die Konfi- Zeit. Infos zu unserem samstags Konfi-Zeitmodell gibt es auf zwei Info- Abenden. Die Info- Abende sind: am 19.03.2026 um 19:30 Uhr in der Arche Börnsen, Kirchweg 8 in Börnsen und am 24.03.2026 um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche in Wentorf, Waldweg 1. Weitere Infos zur Konfi-Zeit mit monatlichen Konfi -Tagen bekommt ihr im Kirchenbüro Wentorf unter Tel.: 040 720 2425 oder per Mail: buero@kirche-wentorf.de[2]. Für diejenigen, die ihre Konfi-Zeit lieber in einem wöchentlichen Modell mit einem Treffen an einem Nachmittag in der Woche machen möchten, gibt es die Möglichkeit in unserer Nachbarkirchengemeinde Wohltorf-Aumühle mitzumachen.
++ Bürgervorsteher bietet Einführung in Themen und Ablauf der Sitzung der Gemeindevertretung an ++ Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Wentorf bei Hamburg findet am Donnerstag, den 19. März 2026, um 19:00 Uhr im Sitzungsraum II/III (Raum 105/106) im Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf bei Hamburg, statt. Die Tagesordnung der Sitzung kann vorab auf der Internetseite der Gemeinde unter www.wentorf.de[3] eingesehen werden. Zur Vorbereitung auf die Sitzung bietet Bürgervorsteher Heiko Faasch wieder eine kurze Einführung in die Themen der Sitzung sowie in den Ablauf einer Gemeindevertretersitzung an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ab 18:30 Uhr im Sitzungssaal I des Rathauses an dieser Einführung teilzunehmen.
++ CDU Wentorf lädt zum Ostereiersuchen und Malwettbewerb ein ++ Die CDU Wentorf lädt Familien aus Wentorf und Umgebung einer fröhlichen Osteraktion ein. Am Ostermontag, 6. April, findet ab 11 Uhr neben dem Rathaus am Prisma Hauptstraße 14a, 21465 Wentorf ein Ostereiersuchen für Kinder statt. Erwachsene haben die Gelegenheit, bei einem Getränk ins Gespräch über aktuelle Themen zu kommen. Bereits im Vorfeld können Kinder am Malwettbewerb teilnehmen. Hierfür malen sie ein Bild mit einem Motiv ihrer Wahl und senden – bzw. die Eltern – bis Gründonnerstag (2. April) ein Foto des Kunstwerks per E-Mail an info@cdu-wentorf.de[4]. Die eingereichten Bilder nehmen an einer Verlosung teil – die Gewinnerinnen und Gewinner werden beim Ostereiersuchen bekanntgegeben und dürfen sich über kleine Preise freuen. Die CDU Wentorf freut sich über zahlreiche Teilnehmende.
++ Spannende Krimilesung „Marschnacht“ mit Marco Schreiber in der Gemeindebücherei Wentorf ++ Die Gemeindebücherei Wentorf lädt alle Krimi- und Literaturbegeisterten am Freitag, den 20. März 2026, um 19:00 Uhr zu einer besonderen Lesung ein: Der norddeutsche Autor Marco Schreiber präsentiert seine fesselnde Kriminalgeschichte „Marschnacht“ in einer atmosphärischen Veranstaltung für Erwachsene. Mit seinem klaren Blick für Spannung und seinen lebendigen Figuren schafft Schreiber eine mitreißende Krimi-Erfahrung, die die Zuhörerinnen und Zuhörer mitten hinein in die düstere Welt der Nord-Krimis entführt. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene und verspricht einen packenden Abend voller Spannung und literarischer Qualität. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Karten sind ab sofort in der Gemeindebücherei Wentorf sowie beim Bücherwurm Wentorf erhältlich. Freitag, 20. März 2026-19:00 Uhr-Gemeindebücherei Wentorf, Hauptstraße 14, 21465 Wentorf /Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten sind auf der Website der Gemeindebücherei[5] zu finden.
++„The Week“: Drei Abende über Klimawandel und Gemeinschaft ++ Die Wentorfer Kirchengemeinde lädt zu „The Week“ ein, einem dreitägigen Gruppenerlebnis rund um das Thema Klimawandel und Umweltzerstörung. An den Abenden 25., 27. und 29. März treffen sich Interessierte jeweils von 17.30 bis 19.00 Uhr, um sich gemeinsam mit anderen auszutauschen und neue Perspektiven zu gewinnen. „The Week“ ist ein Konzept, bei dem eine kleine Gruppe dreimal zusammenkommt, um – jeweils nach einem einstündigen Film über Umweltfragen – in moderierten Gesprächen die Inhalte zu reflektieren und persönliche Positionen zu entwickeln. Dabei geht es nicht um Aktivismus, sondern darum, die eigenen Gedanken zur größten Herausforderung unserer Zeit zu ordnen und in Austausch zu treten. The Week will helfen zu verstehen, worum es beim Klimawandel geht, welche Zusammenhänge bestehen und wie man einen eigenen Umgang damit finden kann. Weitere Informationen zur Gruppenerfahrung gibt es auf der Website von The Week unter The Week – Climate action group experience (theweek.ooo)[6]. Dort wird beschrieben, wie das Format funktioniert und was Teilnehmende erwartet. Organisiert wird „The Week“ von Thjorven Rubach, dem Vorsitzenden des Jugendausschusses, und Pastor Mirko Klein. Interessierte können sich im Kirchenbüro melden, um mehr zu erfahren oder Fragen zu klären.
++ Spannende Ostertage für Kinder ++ Abenteuer, Spaß und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Kinderferienaktion in den Osterferien. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sind eingeladen, gemeinsam Neues zu entdecken, kleine und große Abenteuer zu erleben und unbeschwerte Tage miteinander zu verbringen. Ein engagiertes Team aus ehrenamtlichen Jugendlichen gestaltet ein abwechslungsreiches Programm, das für spannende Erlebnisse und gute Stimmung sorgt. Die Kinderferienaktion findet vom 30. März bis zum 1. April jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr in der MaBu, Am Burgberg 4a, statt. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Kirchengemeinde Wentorf[7]. Anmeldungen nimmt das Kirchenbüro entgegen – telefonisch unter 040 720 24 25 oder per E-Mail an buero@kirche-wentorf.de[2].
++ KinderKirche lädt zum Entdecken von Bibel und Glauben ein ++ Spielerisch, kreativ und gemeinschaftlich – so erleben Kinder ab fünf Jahren die KinderKirche. In einem kindgerechten Gottesdienst kommen sie zusammen, hören biblische Geschichten, sehen, sprechen und entdecken deren Bedeutung auf vielfältige Weise. Dabei steht das gemeinsame Erleben ebenso im Mittelpunkt wie der persönliche Zugang zum Glauben. Im Anschluss an den Gottesdienst haben die Kinder Raum für individuelle und kreative Aktivitäten, in denen sie das Erlebte vertiefen können. Ein kleines gemeinsames Fest und eine Einladung zum Gebet gehören ebenso zum Programm wie der abschließende Segen. Die KinderKirche findet an den Samstagen 21. Februar und 14. März jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr in der Wentorfer Kirche, Reinbeker Weg 27, statt.
++ Rettungsschwimmkurse für Lehrkräfte und Nicht-Mitglieder – jetzt bei der DLRG Sachsenwald anmelden ++ Die DLRG Sachsenwald bietet auch in diesem Jahr wieder Rettungsschwimmkurse an. Hierzu gehören Auffrischungskurse der Rettungsschwimmfähigkeit für Lehrkräfte sowie Kurse zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) in Bronze und Silber für Nicht-Mitglieder. Ein gültiges Rettungsschwimmabzeichen oder ein Nachweis über die Rettungsschwimmfähigkeit ist oft notwendig, um Schwimmunterricht zu geben oder Schulveranstaltungen am Wasser zu begleiten. In den Kursen werden wichtige Rettungstechniken sowie das richtige Verhalten in Notfällen geübt. Die nächsten Termine sind für das Frühjahr 2026 geplant. Ob für den Beruf, eine Bewerbung oder aus reinem Interesse – jede*r ist herzlich willkommen, die eigenen Fähigkeiten im Wasserretten zu erlernen oder zu vertiefen. Wenn bereits vor den geplanten Terminen mehrere Lehrkräfte eine Auffrischung der Rettungsschwimmfähigkeit benötigen, freut sich die DLRG Sachsenwald über eine Kontaktaufnahme. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der Homepage unter sachsenwald.dlrg.de[8]
++ Radstation Wentorf – Rad Selbsthilfewerkstatt-Termine 2026 ++ Die Repair-Café-Termine finden jeweils am dritten Samstag der geraden Monate von 14 bis 16 Uhr im Prisma Jugendtreff statt. Der Standort bietet dabei einen zusätzlichen Mehrwert: Seit Ende vergangenen Jahres stellt die Gemeinde hier eine frei zugängliche Fahrrad-Reparaturstation bereit. Alle Fragen rund ums Fahrrad haben hier ebenfalls Platz. Der ADFC gibt gegen Spende auch von ihm aufgearbeitete Räder ab.
Die Termine für 2026 im Überblick:
Samstag, 18. April 2026
Samstag, 20. Juni 2026
Samstag, 15. August 2026
Samstag, 17. Oktober 2026
Samstag, 19. Dezember 2026
Repariert werden können auch elektrische Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Textilien und weitere Alltagsgegenstände. Es handelt sich nicht um einen kostenlosen Reparaturservice; für Ersatzteile oder Materialien wird ein Selbstkostenpreis erhoben. Begleitend gibt es Kaffee und Kuchen gegen eine Spende. Das Repair Café Wentorf freut sich über Besucherinnen und Besucher ebenso wie über neue ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer. Bei Fragen wenden Sie sich an das Klimaschutzmanagement der Gemeinde Wentorf unter 040 72001279.
++ Wentorf im Blick- Dezember 2025 Druckausgabe Nr. 102 jetzt online ++ Die aktuelle Druckausgabe von Wentorf im Blick ist jetzt auch hier, wie immer, bei WiB-Online als Digitale Ausgabe zum durchblättern veröffentlicht. Entweder auf der Webseite im Menü auf „Aktuelle Ausgabe“ klicken oder diesem Link „Wentorf im Blick Nr. 102“[9] folgen. Viel Freude beim online lesen!
++ Der Bürgerverein Wentorf e.V. veröffentlicht das neue Programm 1 Halbjahr 2026 ++ Das neue Programm vom Wentorfer Bürgerverein e.V. ist veröffentlicht. Natürlich wieder mit vielen interessanten und unterhaltsamen Veranstaltungen! Auch zwei neue Formate sind mit dabei, lassen Sie sich überraschen. Es lohnt sich die Termine zu notieren und dabei zu sein. Das neue Programm finden Sie unter diesem Link: Bürgerverein Programm 1 HJ 2026[10] oder unter unserer Rubrik SERVICE.
Zitat der Woche
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Ralf Lesko
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Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen!
Sitzung des Liegenschaftsausschuss am Donnerstag, 16.04.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung der Sitzung noch nicht veröffentlicht
Sitzung des Planungs-und Umweltausschuss am Donnerstag, 23.04.2026 um 19:00 Uhr, im Sitzungsraum II/III – R. 105/106, Rathaus, Hauptstraße 16, 21465 Wentorf
Tagesordnung der Sitzung noch nicht veröffentlicht
Bewerbungscheck für Frauen-Beratung für einen sicheren und erfolgreichen Bewerbungsprozess
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Ralf Lesko
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Ob Wiedereinstieg nach Familien- oder Pflegezeit, berufliche Neuorientierung oder der Wunsch nach einer neuen Herausforderung: Ein professioneller Bewerbungsauftritt ist dabei entscheidend. Viele Frauen erleben es als herausfordernd, ihre eigenen Fähigkeiten klar zu benennen, berufliche Ziele zu formulieren und die aktuellen Anforderungen im Bewerbungsprozess sicher einzuschätzen.
Die Beratungsstelle Frau & Beruf Herzogtum Lauenburg bietet hierfür einen kostenfreien Bewerbungscheck an. Frauen können ihre Bewerbungsunterlagen in einer individuellen Beratung professionell prüfen lassen und erhalten ein persönliches Feedback, das ihnen Sicherheit und Klarheit für ihren Bewerbungsprozess gibt. Der Bewerbungscheck findet monatlich an unterschiedlichen Orten im Kreis statt. Der nächste Termin ist am 11. März im Markt 7, 21502 Geesthacht. Die Beratung umfasst unter anderem die Themen Wiedereinstieg nach Elternzeit oder Pflegezeit, Bewerbung und Orientierung am Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Teilzeitausbildung, Minijobs, nebenberufliche Selbstständigkeit, Stärkung des Selbstwerts und Entwicklung beruflicher Perspektiven.
Interessierte Frauen können sich für einen individuellen Beratungstermin unter 0170/3007794 oder per E-Mail an felicia.steding@faw.de[15] anmelden. Weitere Informationen stehen auf der Homepage www.frau-und-beruf-sh.de[16]. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und findet je nach Bedarf persönlich, telefonisch oder online statt.
Bewerbungsphase für KSK-VereinsPreis 2026 startet
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Ralf Lesko
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Ab dem 4. März 2026 können sich Vereine und Organisationen online beim KSK-VereinsPreis mit einem Projekt um eine finanzielle Unterstützung bewerben. Wer gefördert wird, entscheidet die Öffentlichkeit. Der KSK-VereinsPreis geht bereits in die fünfte Runde. Auch in diesem Jahr startet die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (KSK) ihren digitalen Spendenwettbewerb. Bis zum 14. April 2026 können sich Vereine aus dem Geschäftsgebiet der KSK mit ihren Projekten online um eine Förderung bewerben. Bereits ab dem 2. April entscheidet dann die Öffentlichkeit per Online-Abstimmung, welche Vereine/Organisationen durch die KSK mit 50.000 Euro gefördert werden. Weitere 50.000 Euro der KSK-Fördersumme vergibt eine Jury unabhängig vom Publikums-Voting unter allen teilnehmenden Vereinen/Organisationen. Nach der Verkündung der Gewinner am 6. Juni organisiert die KSK gemeinsam mit den Vereinen aus der Region ein Sommerfest in Schwarzenbek. Mit dem KSK-VereinsPreis würdigt die KSK das Engagement der Menschen im Kreis Herzogtum-Lauenburg. Im vergangenen Jahr hatten sich 125 Vereine beworben.
Wer kann am KSK-VereinsPreis teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind alle gemeinnützig anerkannten oder einem gemeinnützigen Träger angehörigen Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen, Hilfsorganisationen, Fördervereine und andere Organisationen, die gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke unterstützen und aus dem Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg kommen. Die Vereine und Organisationen dürfen präsentieren, worauf sie stolz sind, wofür sie sich einsetzen und welches Projekt sie mit einer finanziellen Unterstützung im Kreis umsetzen möchten.
Wie verläuft das Bewerbungsverfahren?
Vereine/Organisationen können unter www.ksk-vereinspreis.de/bewerbung[17] ein Bewerbungsformular ausfüllen. Zu beantworten sind unter anderem Fragen zum Vereinsengagement sowie zur Verwendung der Fördersumme. Die Projektprofile werden dann nach Prüfung für den Spendenwettbewerb online freigeschaltet.
Welche Förderungen gibt es?
Die 25 Projekte, die die meisten Stimmen bekommen, erhalten eine Fördersumme zwischen 1.250 und 4.000 Euro. Zusätzlich vergibt eine unabhängige Jury unter allen teilnehmenden Vereinen und Organisationen Jurypreise in einem Gesamtwert von 50.000 Euro.
Der tut doch nichts – eine kleine Feldstudie zur selektiven Rücksichtnahme
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Ralf Lesko
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Es ist ein ganz normaler Waldspaziergang auf der Wentorfer Seite des Bergedorfer Friedhofs. Vogelgezwitscher, feuchter Waldboden, die übliche Mischung aus Joggern, Spaziergängern und Menschen, die den Wald als Erweiterung ihres Wohnzimmers betrachten. Alles ruhig. Alles friedlich. Bis plötzlich ein Hund auftaucht. Nicht klein. Nicht angeleint. Etwa zwanzig Meter voraus, ganz ohne erkennbaren Menschen im Schlepptau. Für einen kurzen Moment stellt sich diese leise, uralte Frage: Kommt da gleich jemand dazu – oder ist das jetzt einfach so? Erst später erscheint die dazugehörige Halterin. Eine Frau auf einem Lastenfahrrad, vorne zwei kleine Kinder im Transportkasten, hinten das gute Gefühl, alles richtig zu machen. Der Hund läuft weiterhin frei voraus. Die Szene wirkt auf den ersten Blick modern, ökologisch, verantwortungsvoll. Lastenrad statt SUV. Kinder an Bord. Hund in Freiheit. Fast idyllisch.
Wir sprechen die Frau freundlich an. Ruhig. Ohne Vorwurf. Mit dem Hinweis, dass es Menschen gibt, die Angst vor freilaufenden Hunden haben – insbesondere dann, wenn man zuerst dem Hund begegnet und erst deutlich später dem Menschen, der ihn kontrollieren sollte. Ganz abgesehen davon, dass im Wald Leinenpflicht gilt. Was wir erwarten? Vielleicht ein kurzes Innehalten. Ein „Stimmt, hab ich nicht bedacht.“ Oder wenigstens ein höfliches Nicken. Was wir bekommen, ist ein Klassiker. „Der tut doch nichts.“
Dieser Satz ist so etwas wie der Generalschlüssel der verantwortungsfreien Hundehalterei. Er öffnet alle Türen, hebt alle Regeln auf und ersetzt jede Rücksichtnahme durch subjektives Wohlbefinden. Dass Angst nichts mit objektiver Gefährlichkeit zu tun hat, sondern mit Wahrnehmung, Erfahrung und Unsicherheit – geschenkt. Doch es kommt noch besser. Die rhetorische Krönung folgt auf dem Fuße: „Meine Kinder haben keine Angst vor dem Hund!“
Ein bemerkenswerter Satz. Denn offenbar gilt in diesem Moment eine neue gesellschaftliche Regel: Maßstab für öffentliches Verhalten ist nicht mehr das Gesetz, nicht mehr der gemeinsame Raum, nicht einmal der gesunde Menschenverstand – sondern die emotionale Verfassung der eigenen Kinder. Dass es andere Kinder gibt. Andere Erwachsene. Andere Erfahrungen. Andere Ängste. Dass vielleicht genau dort, wo der Hund gerade frei vorausläuft, irgendwann ein Kind steht, das panisch reagiert – irrelevant. Die eigene Welt ist in Ordnung. Also ist die Welt in Ordnung. Die Frau fährt weiter. Zufrieden. Bestimmt. In ihrer ganz persönlichen Freiheit. Der Hund voraus, die Kinder vorne, die Verantwortung irgendwo dazwischen verloren gegangen.
Zurück bleibt ein Gefühl, das viele kennen: Man hat nichts falsch gemacht, freundlich kommuniziert, Rücksicht eingefordert – und trotzdem verloren. Gegen Ignoranz im Gewand der Selbstverständlichkeit. Denn das eigentliche Problem sind nicht Hunde. Es sind Erwachsene, die glauben, Rücksicht sei optional, solange bei ihnen alles gut ist. Und die nicht merken, dass „Der tut doch nichts“ oft nur eine andere Form von „Mir egal“ ist. Der Wald ist kein privater Hundeauslauf. Der öffentliche Raum kein Experimentierfeld für individuelle Freiheitsgefühle. Und Verantwortung endet nicht dort, wo das eigene Lastenrad außer Sichtweite ist.
Aber immerhin wissen wir jetzt eines ganz sicher: Ihre Kinder haben keine Angst. Alle anderen dürfen sehen, wie sie klarkommen.
Beitragsfoto: Pixabay
Gründung des Landesverbandes Losdemokratie Schleswig-Holstein, um bei der Landtagswahl im Frühjahr 2027 anzutreten
Am Mittwoch, den 18.02.2026 wurde in Lübeck der zweite Landesverband der Losdemokratie-Partei gegründet: Losdemokratie Schleswig-Holstein. Gleich im Anschluss wurde die Landesliste für die nächste Landtagswahl im Frühjahr 2027 aufgestellt. Zur Teilnahme an der Landtagswahl werden nun 1000 Unterschriften von Menschen über 16 Jahren und mit 1. Wohnsitz in Schleswig-Holstein benötigt. Nur dann wird die Partei auf dem Wahlschein für alle Wahlberechtigten in Schleswig-Holstein wählbar sein.
Die Ansprechpartner der Losdemokratie Schleswig-Holstein sind:
Vorstandsvorsitzender: Martin Steinmetz
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender (Schriftführer): Felix Möller
Schatzmeisterin: Claudia Reinke
Die Landesliste für die Landtagswahl im Frühjahr 2027 lautet:
1. Sibylle Hardt
2. Martin Steinmetz
3. Felix Möller
4. Claudia Reinke
Wenn Sie denken, dass das Landesparlament in Schleswig-Holstein im kommenden Landtag dringend eine Stärkung der demokratischen Kräfte benötigt, unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein, können Sie den Landesverband Losdemokratie Schleswig-Holstein mit ihrer Unterschrift unterstützen!
Ziel der Partei „Losdemokratie – Für eine starke Bürgerschaft“ ist die rechtsstaatlich verbindliche Verankerung von Losdemokratie in unser Grundgesetz im Sinne der bereits vielfach und weltweit erprobten Bürgerräte, wie in Irland, Österreich (Wien) und Belgien (G1000). Die Partei „Losdemokratie – Für eine starke Bürgerschaft“ wird bei Bundestagswahlen und Landtagswahlen antreten und demokratisierende Verfassungsreformen anstreben und anstoßen.
Weitere Informationen zur ‚Losdemokratie – Partei für eine starke Bürgerschaft‘ finden Sie auf www.losdemokratie.de[20]
Beitragsfoto: Foto: Losdemokratie SH-v.l. Martin Steinmetz, Maria Mall, Sibylle Hardt, Felix Möller, Claudia Reinke
„Kunst am Stiel“ – werden Sie kreativ!
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Unter diesem Motto lädt die Wentorfer Kulturwoche wieder zum Mitmachen ein. Alle, die sich vom Thema „Kunst am Stiel“ inspiriert fühlen, sollten sofort loslegen und ein kreatives Objekt am Stiel erschaffen. Die eingereichten Werke werden während der 19. Wentorfer Kulturwoche vom 29. Mai bis zum 07. Juni 2026 auf der Wiese vor der Alten Schule in Wentorf als Open Air-Ausstellung präsentiert. Mit welcher Technik und in welcher Größe die Werkstücke erschaffen werden, ist vollkommen freigestellt. Es gibt nur zwei Vorgaben: Die Werke müssen wetterfest sein, da sie während der Kulturwoche bei jedem Wetter Tag und Nacht im Freien stehen werden. Und sie müssen einen Stiel haben, mit dem sie in den Boden gesteckt werden. Dieser Stiel muss stabil und der im Boden steckende Teil lang genug sein, um das Werkstück im Gleichgewicht zu halten. Wer möchte, kann seine Kunst am Stiel auch verkaufen: Dafür soll ein Mindestgebot angegeben werden, das von den Künstlerinnen und Künstlern selbst festgelegt wird. Dies entspricht der Summe, die sie bei einem Verkauf auch vollständig erhalten. Bei höheren Geboten erhalten die KünstlerInnen die Hälfte der Differenz zu dieser Summe, die andere Hälfte fließt in den Etat der Wentorfer Kulturwoche. Statt eines Preises kann natürlich auch „unverkäuflich“ angegeben werden.
Anmeldungen zur Teilnahme sind jederzeit möglich. Angegeben werden sollte ein Titel für das Kunstwerk, der gewünschte Mindestverkaufspreis, der Name der Künstlerin/des Künstlers sowie Adresse, E-Mail und Telefonnummer.
Bis zum 26.05.2026 nimmt Sybille Marks, die 1. Vorständin des Vereins der Wentorfer Kulturwoche, die Anmeldungen entgegen: 040 720 44 48 oder sybmar@gmx.de[22]. Zur Vereinfachung Ihrer Anmeldung finden Sie ein fertiges Formular unter www.wentorfer-kulturwoche.de/kunst-am-stiel[23] – Sie können aber auch ohne dieses Formular teilnehmen, sofern Sie schriftlich den Teilnahmebedingungen für diese Kunstaktion zustimmen.
Der Verkauf zum Höchstgebot findet am Sonntag, dem 07.06.2026 um 15 Uhr vor der Alten Schule statt. Verkaufte Werke können sofort mitgenommen werden, nicht verkaufte Werke werden den Künstlerinnen und Künstlern vor Ort wieder ausgehändigt.
Beitragsgrafik: Wentorfer Kulturwoche
Bahnstrecke Hamburg–Berlin: Verzögerte Sanierung sorgt für Kritik
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Ralf Lesko
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Die Verzögerung der Generalsanierung auf der Bahnstrecke Hamburg–Berlin stößt auf deutliche Kritik. Insbesondere für Pendlerinnen und Pendler, die regionale Wirtschaft sowie den Klimaschutz bedeute der Aufschub eine erhebliche Belastung. Zwar wird anerkannt, dass ein außergewöhnlich kalter Winter Bauarbeiten – etwa an Kabeln und im Boden – erschweren kann. Gleichzeitig wird jedoch bemängelt, dass noch kurz zuvor von nahezu abgeschlossenen Prüf- und Abnahmearbeiten die Rede war. Dass nun plötzlich gravierende Verzögerungen auftreten, wirft Fragen nach Transparenz und Verlässlichkeit der Informationen auf. Das Vertrauen in künftige Sanierungsprojekte stehe damit auf dem Spiel.
Mit Blick auf die Zukunft wird gefordert, dass der Bund Sanierungen nicht nur als Reparaturmaßnahmen versteht, sondern die Leistungsfähigkeit der Strecken nachhaltig verbessert. Dazu zählen höhere Geschwindigkeiten, mehr betriebliche Flexibilität sowie eine verlässliche Finanzierung. Besonders dringend sei außerdem eine bessere Organisation der Ersatzverkehre. Die eingesetzten Busse müssten in der Region verbleiben, und die Kosten für verlängerte Ersatzverkehre dürften nicht auf Länder oder Kommunen abgewälzt werden.
Besonders betroffen ist der Kreis Herzogtum Lauenburg. Dort ist durch die Generalsanierung nahezu der gesamte Schienen-Nahverkehr zum Erliegen gekommen. Pendlerinnen und Pendler müssen lange Fahrzeiten und erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Dass sich dieser Zustand nun auf unbestimmte Zeit verlängert, sorgt vor Ort für großes Unverständnis. Um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, wird von der Deutsche Bahn eine schnelle und klare Kommunikation darüber erwartet, wie lange die Einschränkungen noch andauern werden.
Die Kritik kommt aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen und richtet sich sowohl an den Bund als auch an die Bahn. Ziel müsse es sein, künftige Großbaustellen besser zu planen, transparenter zu kommunizieren und so zu gestalten, dass sie langfristig zu einem leistungsfähigeren und klimafreundlicheren Bahnverkehr beitragen.
Beitragsfoto: Pixabay
Die Plattdeutsche Kolumne von Uli Gröhn:`n lütten Vagel hebbt wi ja all
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blots ik nich, ik bün de grote Utnahm. Kannst glöven, musst nich glöven, is aver so. Nu is dat so, dat in uns´ Dörp een Minsch wahnt, de hett wohrhaftig een Spleen. Wenn wi an sien Gorrn vörbigaht, köönt wi faken gor nich ophören uns to verwunnern. So akkerat hett he sien Rasen pleegt un putzt! Ik meen, he snitt de Halme un Spieren mit sien Nagelscheer. Un de Kanten sünd so grad, dat kann he blots mit een Laserpointer nameeten hebben. Un ´n poor Hüüs wieter, dor wahnt een, de wascht doch wohrhaftig tweemal in de Week sien Auto. Un föhren deiht he dat kuum. Föhrt dat Auto rut ut de Garaasch un wedder rin. He nimmt lever dat Rad un föhrt dormit in´t Dörp. De hett ja wiss den Knall nich hört, de Spinner. So´n Vagel heff ik tomindst nich! Ne, nie nich! Liekers hett mien Fru Claudia mi nülich wedder so verwunnert ankeken, as ik togang weer un de Nagels vun mien rechte Hann fielt heff. In een Winkel vun 45 Grad. Mit Nagel-Lack behannelt un denn mit een Glas-Fiel bearbeit. – Wat dat schull? Hett se fragt. Dor heff ik seggt: Bün Gitarrist. Hier geevt sik Profeschionaliät un Kunst de Hannen, Claudia! – Na, denn man to! Hett se grient. Na! Wüllt wi doch mal de Wohrheit de Ehr geven: `n lütte Mack heff ik dormit denn villicht ok. Un ik meen: Solang du mit dien Schrullen de annern Lüüd nich op de Fööt peddst, solang jedeen mit sien Fimmel toleriert warrd, solang blifft uns´ Welt bunt. Un dat is goot so. (Un verleden Week hebbt wi Boccia speelt. Op den feinen Rasen lött sik dat goot spelen. De Naver, de so giern sien Auto waschen deiht, weer ok dorbi. Un harr goode Tipps för mien Autopleeg. Weer ´n scheunen Namiddag.)
Mikroplastik ist nichts, was man sieht oder bewusst wahrnimmt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum es so lange kaum Beachtung gefunden hat. Es ist klein, unscheinbar und taucht nicht plötzlich auf wie eine Umweltkatastrophe. Trotzdem richtet es Schaden an – langsam, dauerhaft und fast überall. Plastik verschwindet nicht einfach. Es zerfällt mit der Zeit in immer kleinere Teile. Aus Flaschen, Verpackungen oder Kleidung werden winzige Kunststoffpartikel, kaum größer als Staub. Mikroplastik entsteht nicht nur durch achtlos weggeworfenen Müll, sondern auch ganz alltäglich: beim Autofahren durch Reifenabrieb, beim Waschen synthetischer Kleidung oder durch bestimmte Kosmetik- und Reinigungsprodukte.
In der Umwelt lässt sich Mikroplastik kaum aufhalten. Besonders in den Meeren wird das Problem sichtbar. Fische, Muscheln und andere Lebewesen nehmen die Partikel auf, weil sie sie nicht von Nahrung unterscheiden können. Die Folgen zeigen sich oft erst nach und nach: Verletzungen im Verdauungssystem, ein dauerhaftes Sättigungsgefühl ohne Nährstoffe und eine schleichende Schwächung der Tiere. Hinzu kommt, dass Mikroplastik Schadstoffe bindet. Umweltgifte haften an den Partikeln und gelangen so direkt in die Körper der Tiere. Dadurch werden ganze Nahrungsketten belastet – mit Auswirkungen, die weit über einzelne Arten hinausgehen.
Lange wurde Mikroplastik als reines Umweltproblem betrachtet. Inzwischen ist klar: Es betrifft auch uns. Über Lebensmittel, Trinkwasser und die Luft nehmen wir regelmäßig Kunststoffpartikel auf. Dass Mikroplastik inzwischen im menschlichen Blut, in der Lunge und in Organen nachgewiesen wurde, ist beunruhigend. Welche langfristigen gesundheitlichen Folgen das hat, ist noch nicht vollständig geklärt. Doch Forschende gehen davon aus, dass Mikroplastik Entzündungen begünstigen, den Hormonhaushalt stören und das Immunsystem belasten kann. Besonders kleine Partikel sind problematisch, weil sie möglicherweise bis in Zellen vordringen. Dass es sich um einen Stoff handelt, der vom Körper nicht abgebaut werden kann, verschärft die Sorge zusätzlich.
Worauf wir als Konsumentinnen und Konsumenten achten sollten
Auch wenn Mikroplastik ein globales Problem ist, beginnt ein Teil der Lösung im Alltag. Kaufentscheidungen haben Einfluss – oft mehr, als man denkt. Bei Kosmetik- und Pflegeprodukten lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe. Begriffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Acrylate deuten auf Kunststoffe hin, die als Mikroplastik in die Umwelt gelangen können. Naturkosmetik verzichtet in der Regel darauf. Auch bei Kleidung spielt Mikroplastik eine große Rolle. Synthetische Materialien wie Polyester, Nylon oder Acryl verlieren beim Waschen winzige Fasern, die im Abwasser landen. Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Wolle kann helfen, den Eintrag zu reduzieren. Langlebige Qualität statt schneller Mode ist dabei ein wichtiger Faktor. Im Alltag und Haushalt bedeutet weniger Plastik oft auch weniger Mikroplastik: Mehrweg statt Einweg, Glas oder Metall statt Kunststoff, möglichst wenig Verpackung. Selbst kleine Entscheidungen – etwa eine wiederverwendbare Trinkflasche – haben langfristig Wirkung. Wichtig ist dabei: Niemand kann perfekt konsumieren. Es geht nicht um Verzicht um jeden Preis, sondern um bewusste Entscheidungen dort, wo sie möglich sind. Mikroplastik verschwindet nicht von selbst. Einmal in der Umwelt, bleibt es dort über Jahrzehnte oder länger. Es sammelt sich an, wird weiterverbreitet und gelangt von Generation zu Generation weiter. Das macht Mikroplastik zu einem Problem, das weit über unsere eigene Lebenszeit hinausreicht.
Fazit
Mikroplastik ist kein lautes, sofort sichtbares Problem. Es wirkt im Hintergrund – langsam und dauerhaft. Gerade deshalb ist es so gefährlich. Der Umgang damit ist nicht nur eine Frage von Technik und Politik, sondern auch von Verantwortung im Alltag. Wie wir konsumieren, was wir kaufen und was wir für selbstverständlich halten, entscheidet mit darüber, wie stark Mikroplastik unsere Umwelt und unsere Gesundheit in Zukunft belasten wird.
Beitragsfoto: Ralf Lesko
„Repair Café Wentorf mit ADFC-Fahrradwerkstatt: Termine 2026 stehen fest
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Ralf Lesko
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Auch im Jahr 2026 lädt das Repair Café Wentorf zum gemeinsamen Reparieren ein. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, defekte Alltagsgegenstände gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern instand zu setzen – ganz nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Ergänzt wird das Angebot durch eine Fahrradwerkstatt in Kooperation mit der ADFC Ortsgruppe Wentorf/Börnsen.
Die Repair-Café-Termine finden jeweils am dritten Samstag der geraden Monate von 14 bis 16 Uhr im Prisma Jugendtreff statt. Der Standort bietet dabei einen zusätzlichen Mehrwert: Seit Ende vergangenen Jahres stellt die Gemeinde hier eine frei zugängliche Fahrrad-Reparaturstation bereit.
Die Termine für 2026 im Überblick:
Samstag, 21. Februar 2026 (ohne ADFC Fahrradselbsthilfe)
Samstag, 18. April 2026
Samstag, 20. Juni 2026
Samstag, 15. August 2026
Samstag, 17. Oktober 2026
Samstag, 19. Dezember 2026
Repariert werden können unter anderem elektrische Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Fahrräder, Textilien und weitere Alltagsgegenstände. Es handelt sich nicht um einen kostenlosen Reparaturservice; für Ersatzteile oder Materialien wird ein Selbstkostenpreis erhoben. Begleitend gibt es Kaffee und Kuchen gegen eine Spende.
Das Repair Café Wentorf freut sich über Besucherinnen und Besucher ebenso wie über neue ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer.
Bei Fragen wenden Sie sich an das Klimaschutzmanagement der Gemeinde Wentorf unter 040 72001279.“
Beitragsfoto: Ralf Lesko
Jetzt sind sie da: Handygaragen an der Gemeinschaftsschule Wentorf
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Ralf Lesko
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An der Gemeinschaftsschule Wentorf gehören Smartphones nun offiziell in die Handygarage. Nachdem bislang mit vorübergehenden Lösungen gearbeitet wurde, sind die verschließbaren Handygaragen jetzt flächendeckend in den Klassenräumen angekommen. Die Schüler*innen legen ihre Mobiltelefone zu Beginn des Schultages verbindlich dort ab und erhalten sie erst zum Schulschluss wieder ausgehändigt. Die Geräte bleiben dabei sichtbar verwahrt, sind jedoch verschlossen und während des gesamten Unterrichtstages außer Reichweite.
Ziel der Maßnahme ist es, die Konzentration im Unterricht zu stärken, die Privatsphäre aller zu schützen und ein respektvolles, persönliches Miteinander im Klassenraum zu fördern. Die Einführung der Handygaragen ist auf der Schulkonferenz am 20. November 2025 von der Schulgemeinschaft beschlossen worden und setzt den Erlass des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft Forschung und Kultur vom 19. Juni 2025 zur „Nutzung digitaler Endgeräte in Schulen“ um.
Lateinschüler erleben Geschichte live-Römische Legionäre zu Gast am Gymnasium Wentorf
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Ralf Lesko
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Ein Schulvormittag der besonderen Art erwartete am vergangenen Mittwoch den 14.01.26 die Schülerinnen und Schüler der 10. Lateinklassen am Gymnasium Wentorf: Zwei römische Legionäre „besetzten“ die Aula und entführten ihr junges Publikum auf eine anschauliche Zeitreise in die Antike.
Roland Crocoll und Martin Löchel, die unter ihren Legionärsnamen Gaius und Magnus auftreten, sind Mitglieder der Reenactment-Gruppe Legio XXI Rapax. Die ursprünglich norddeutsch geprägte Gruppe antikebegeisterter Menschen zählt inzwischen Mitglieder aus ganz Europa. Ihr Ziel ist es, Alltag und Erscheinungsbild römischer Legionäre möglichst authentisch zu rekonstruieren und im Selbstversuch nachzuvollziehen. Grundlage ihrer Arbeit bilden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus Militär- und Gesellschaftsgeschichte sowie der experimentellen Archäologie.
Mit originalgetreu nachgebildeter Ausrüstung machten Crocoll und Löchel das Leben römischer Soldaten greifbar. „Unsere Rüstungen entsprechen historischen Vorbildern und wiegen zwischen acht und 13 Kilogramm. Tunika und Untergewand bestehen aus echter Wolle und Leinen“, erklärten die beiden Legionäre. Neben Helmen, Waffen und weiterer militärischer Ausrüstung hatten sie auch überraschende Alltagsgegenstände im Gepäck – darunter sogar eine antike Klobürste. So erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke nicht nur in den Militärdienst, sondern auch in das alltägliche Leben einfacher Römer, einschließlich der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Das Interesse der Wentorfer Schülerschaft war groß: aufmerksam hörten sie zu, stellten Fragen und konnten selbst ausprobieren, wie sich Kleidung, Rüstung und Waffen eines römischen Legionärs anfühlen. Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, Geschichte nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern körperlich erfahrbar zu machen.
Die Aktion ist Teil einer Initiative der Fachschaft Latein am Gymnasium Wentorf, den Unterricht durch lebendige Einblicke in die römische Antike zu ergänzen. Auch im regulären Unterricht setzen die Lehrkräfte auf Praxisnähe: So fertigen jüngere Lateinschüler römische Schreibtäfelchen an oder erledigen Aufgaben auf Papyrus – geschrieben mit Stilus und Calamus, den originalen Schreibwerkzeugen der Antike.
„Für die Lateinanfänger in Klasse 7 ist das sehr motivierend. Aber auch für die älteren Schülerinnen und Schüler war es eine willkommene Abwechslung, Caesar nicht nur zu lesen, sondern seine Zeit einmal hautnah zu erleben“, erklärten die begleitenden Lehrkräfte Friederike Krüger und Tobias Draese gemeinsam mit Fachschaftsleiterin Verena Victor.
Beitragsfoto: Gymnasium Wentorf
„Gemeinsam gut durch Sturmtief „Elli“ – Gemeinde bedankt sich für gute Zusammenarbeit von Verwaltung und Bevölkerung
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Ralf Lesko
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Die Gemeindeverwaltung der Wentorf bei Hamburg bedankt sich herzlich bei allen Wentorferinnen und Wentorfern für ihre Unterstützung, Umsicht und das konstruktive Miteinander während der durch das Sturmtief „Elli“ verursachten Unwetterlage am 9. und 10. Januar 2026. Im Mittelpunkt stand in diesen Tagen eine enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit. Besonders das kurzfristig eingerichtete Bürgertelefon hat sich dabei als wichtiges Instrument bewährt. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, sich zu informieren, Hinweise weiterzugeben oder konkrete Fragen zu stellen. Der offene Austausch hat maßgeblich dazu beigetragen, die Lage ruhig, transparent und gemeinsam zu bewältigen. Auch wenn Wentorf bei Hamburg glücklicherweise nur geringfügig von den Auswirkungen des Sturmtiefs betroffen war, konnte die Gemeindeverwaltung wertvolle Erfahrungen für den Zivilschutz und die Krisenkommunikation sammeln. Diese Erkenntnisse werden nun ausgewertet und fließen gezielt in die Weiterentwicklung des Zivilschutzkonzepts ein. Ziel ist es, auch künftig schnell, klar und bürgernah zu informieren und gemeinsam mit der Bevölkerung handlungsfähig zu bleiben.
Bürgermeisterin Kathrin Schöning zieht ein positives Fazit: „Ich danke allen Wentorferinnen und Wentorfern für ihre Besonnenheit und die gute Zusammenarbeit – ebenso gilt mein Dank den Mitarbeitenden der Verwaltung und unseres Betriebshofes für ihren engagierten Einsatz. Ich bin sehr froh über den glimpflichen Verlauf von Sturmtief ‚Elli‘ in Wentorf. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass ein moderner Zivilschutz vom Zusammenspiel aller lebt. Wir nehmen die gewonnenen Erfahrungen sehr ernst und werden sie nutzen, um Wentorf auch in Zukunft sicher, gut informiert und handlungsfähig durch besondere Lagen zu führen.“
Beitragsfoto: Pixabay
Der Seniorenbeirat lädt zu Spielenachmittagen 2026
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Ralf Lesko
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Der Spielenachmittag lädt zu einem gemütlichen Beisammensein ein, bei dem der gemeinsame Spielspaß im Mittelpunkt steht. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht eine große Auswahl an Karten- und Brettspielen zur Verfügung, darunter Skat, Doppelkopf, Rommé sowie zahlreiche weitere Gesellschaftsspiele. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Spiele mitzubringen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, unabhängig davon, ob sie erfahrene Kartenspieler sind oder einfach eine entspannte Spielrunde genießen möchten. In angenehmer Atmosphäre entstehen spannende Spielverläufe und anregende Gespräche, die den Nachmittag zu einem geselligen Erlebnis machen.
Wo: „Alte Schule“,
Teichstraße 1, 21465 Wentorf bei Hamburg
Wann:
Mittwoch, 14.01.2026 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 11.02.2026 14:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, 11.03.2026 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 08.04.2026 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 13.05.2026 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 10.06.2026 14:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, 08.07.2026 14:00 bis 18:00 Uhr
Bitte kommen Sie pünktlich, damit sich die Spielgruppen direkt finden können.
Beitragsfoto: Pixabay
Bürgerverein Wentorf e.V. mit neuem Halbjahresprogramm 2026
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Bürgerverein Wentorf e.V.,Kunst & Kultur |
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Mit einer frisch gestalteten, farbigen Programmbroschüre und einer Reihe neuer Akzente startet der Wentorfer Bürgerverein e.V. in das erste Halbjahr 2026. Die modernisierte Optik soll nicht nur übersichtlicher wirken, sondern auch die neue, breitere kulturelle Ausrichtung des Vereins widerspiegeln.
Chansonabend als programmatischer Höhepunkt| Im Mittelpunkt des neuen Halbjahresprogramms steht ein Chansonabend, der erstmals in dieser Form angeboten wird. Der Verein setzt damit bewusst auf ein Format, das eine Mischung aus musikalischer Raffinesse und poetischer Erzählkunst verspricht. Französische Chansons von Piaf bis Montand – mal heiter, mal melancholisch – des Trios ChansonManie sollen das Publikum in eine Atmosphäre entführen, die man in Wentorf bisher nicht erleben konnte. Der Bürgerverein sieht darin den besonderen kulturellen Höhepunkt des neuen Programms.
Breites Angebot von Kino bis Jazz| Neu im Programm ist außerdem ein Kinoabend, bei dem ein ausgewählter Filmklassiker auf großer Leinwand gezeigt wird. Das Angebot richtet sich an Cineasten ebenso wie an Besucher, die gemeinsam einen unterhaltsamen Filmabend erleben möchten. Daneben hält der Bürgerverein an beliebten Formaten fest. Eine Plattdeutsche Veranstaltung bringt erneut regionale Sprachkultur auf die Bühne und spricht damit ein traditionell treues Publikum an. Zum Sommeranfang steht außerdem ein Jazzkonzert auf dem Programm, das mit beschwingten Rhythmen den Übergang in die warme Jahreszeit begleiten soll. Wie gewohnt umfasst das Halbjahresprogramm zudem auch Museumsbesuche. Sie bieten kulturhistorische Einblicke und Gelegenheit zu gemeinsamen Ausflügen, die seit Jahren zu den festen Bestandteilen des Vereinslebens gehören.
Neuer Auftritt, bewährte Vielfalt| Mit der Mischung aus bekannten Formaten und neuen kulturellen Impulsen möchte der Wentorfer Bürgerverein e.V. auch 2026 seine Mitglieder und ein breites Publikum ansprechen. Die modernisierte Gestaltung der Programmbroschüre soll die Angebote stärker hervorheben und den Zugang erleichtern.
Der Vereinsvorstand zeigt sich überzeugt: Das erste Halbjahr 2026 bietet nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch zahlreiche Anlässe, die Gemeinschaft vor Ort zu stärken. Lassen wir uns überraschen! Das Programm finden Sie natürlich, wie immer, hier bei Wentorf im Blick-Online verlinkt: Programm Bürgerverein Wentorf e.V. 1.Halbjahr 2026[10]
Beitragsbild: Ralf Lesko
Wentorf baut Radinfrastruktur aus: Neue Servicestationen und zusätzliche Abstellbügel
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Wentorf baut Radinfrastruktur aus: Neue Servicestationen und zusätzliche Abstellbügel
Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg setzt ein weiteres Zeichen für nachhaltige Mobilität. An drei zentralen Orten wurden jetzt neue Fahrradservicestationen in Betrieb genommen, die allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften der örtlichen Schulen offenstehen. Ergänzt wird das Angebot durch neun zusätzliche Fahrradanlehnbügel, die das sichere Abstellen von Rädern erleichtern sollen.
Drei neue Servicestationen für schnelle Hilfe unterwegs
Die neuen Stationen ermöglichen kleinere Reparaturen in Eigenregie und bieten zudem die Möglichkeit, Reifen aufzupumpen – auch an Kinderwagen. Aufgestellt wurden sie an folgenden Standorten:
Jugendtreff Prisma (Hauptstraße 14a)
Gymnasium Wentorf (Hohler Weg 16)
Gemeinschaftsschule (Achtern Höben 3)
Alle Stationen sind überdacht und damit ganzjährig nutzbar. Über einen QR-Code gelangen Nutzerinnen und Nutzer direkt zu digitalen Anleitungen, die Schritt für Schritt durch einfache Reparaturen führen.
Mehr Platz für Fahrräder
Um die Radinfrastruktur weiter zu stärken, hat die Gemeinde außerdem neun neue Fahrradanlehnbügel installiert:
Vier am Jugendtreff Prisma
Fünf an den Notunterkünften in der Schanze
Mit den zusätzlichen Abstellmöglichkeiten soll der Radverkehr sicherer und komfortabler werden – ein weiterer Baustein im Bemühen, klimafreundliche Mobilität im Ort zu fördern.
Fördermittel unterstützen Ausbau
Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Bundesförderprogramm Stadt und Land, das 75 Prozent der Kosten übernahm. Insgesamt erhielt die Gemeinde Wentorf eine Fördersumme von 7.650 Euro.
Mammutbaum (Sequoia) in der Kirschkoppel gefällt – Anwohner überrascht und verärgert!
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In den Morgenstunden des 12. November 2025 wurde in der Kirschkoppel 1 (Privatgrundstück) der große Mammutbaum (Sequoia) gefällt. Der Baum hatte über Jahrzehnte das Straßenbild geprägt und galt vielen Anwohnern als markantes Wahrzeichen. Die Fällung erfolgte ohne vorherige Information der Nachbarschaft und führte bei vielen zu Überraschung und deutlicher Verärgerung.
[24]
Bereits kurz nach Beginn der Arbeiten erreichten sowohl die Redaktion von Wentorf im Blick – Online als auch die Wentorfer Gemeindeverwaltung zahlreiche Anrufe von Anwohnern. Auf Nachfrage erklärte die Pressestelle der Gemeinde Wentorf, dass auch die Verwaltung selbst zunächst von der Maßnahme überrascht worden sei. Erst nach Rückfrage beim Kreis in Ratzeburg habe sich bestätigt, dass dort eine gültige Fällgenehmigung erteilt worden war. Auch Anwohner, die selbst Kontakt mit der Ratzeburger Behörde aufgenommen hatten, erhielten die gleiche Auskunft.
Die Genehmigung wirft jedoch Fragen auf. Offenbar wurde die Bedeutung des Baumes für das unmittelbare Wohnumfeld in Ratzeburg nicht umfassend berücksichtigt. Zudem wurde die Entscheidung nicht im Vorfeld mit der Gemeinde Wentorf abgestimmt. Die Pressestelle spricht in diesem Zusammenhang von einem „unglücklichen Informationsfluss“ zwischen den zuständigen Stellen des Kreises und der örtlichen Verwaltung.
Zwar wurde die Fällung rechtlich ordnungsgemäß für das betreffende Privatgrundstück genehmigt, dennoch bleibt für viele Beobachter unklar, wie gründlich der Einzelfall geprüft wurde. Der Eindruck, dass die Entscheidung ohne ausreichende Einbindung der lokalen Ebene getroffen wurde, steht im Raum.
Wie auch immer, der Mammutbaum ist unwiederbringlich verloren. Vor diesem Hintergrund richten sich nun die Blicke auf die Wentorfer Politik und Verwaltung. Es stellt sich die Frage, wie derartige Kommunikationsprobleme zwischen dem Kreis Ratzeburg und der Gemeinde künftig vermieden werden können. Der Vorfall zeigt, dass rechtlich korrekte Entscheidungen nicht zwangsläufig als nachvollziehbar oder akzeptabel wahrgenommen werden, wenn sie das Ortsbild oder das Lebensumfeld vieler Menschen betreffen. Hier bedarf es einer engeren Abstimmung und einer sensibleren Handhabung. Zurück bleiben Anwohner, die sich nicht nur über den Verlust eines markanten Baumes, sondern auch über fehlende Information und Transparenz seitens der beteiligten Behörden enttäuscht zeigen.
Wentorf im Blick berichtete bereits in der Ausgabe Nr. 90/2021 über den Mammutbaum. Den Beitrag können Sie hier nachlesen: WiB Nr. 90/2021.[25]
In Deutschland wächst die versiegelte Fläche weiterhin, wenn auch etwas langsamer als in den Jahren zuvor. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes sind inzwischen rund 7,3 % der gesamten Landesfläche dauerhaft versiegelt – das entspricht etwa 52.000 Quadratkilometern, also der Fläche von Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen. Versiegelte Flächen sind Bereiche, auf denen der Boden durch Asphalt, Beton oder Gebäude abgedeckt ist und kein Wasser mehr versickern kann. Dazu zählen Straßen, Parkplätze, Industrieflächen und Siedlungsgebiete. Diese Entwicklung hat Folgen für das Klima, die Biodiversität und die Hochwassergefahr.
Auch in Schleswig-Holstein nimmt die Versiegelung kontinuierlich zu. Zwischen 2016 und 2022 stieg die versiegelte Fläche von rund 921 km² auf 951 km². Das entspricht einem jährlichen Zuwachs von durchschnittlich rund 5 km².
Eine lineare Projektion deutet darauf hin, dass Schleswig-Holstein im Jahr 2030 etwa 980 km² versiegelte Fläche erreichen dürfte – trotz Bemühungen um eine nachhaltigere Flächennutzung.
Das entspricht rund 9 % der Landesfläche, womit Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld liegt.
Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Berlin ist mit rund 33 % nahezu vollständig städtisch geprägt.
Bremen und Hamburg folgen mit über 28 %.
In Flächenländern wie Bayern (8,2 %), Brandenburg (6,1 %) und Mecklenburg-Vorpommern (4,8 %) sind deutlich größere unversiegelte Flächen erhalten geblieben.
Besonders hohe Werte zeigen sich im industriell geprägten Nordrhein-Westfalen (17,3 %) und im Saarland (13,2 %).
Diese Unterschiede spiegeln die wirtschaftliche Struktur, Bevölkerungsdichte und Urbanisierung wider.
Ziele und Herausforderungen
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den täglichen Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu senken. Aktuell liegt der Wert laut Umweltbundesamt jedoch bei rund 55 Hektar täglich – also fast doppelt so hoch. Experten fordern daher eine konsequentere Umsetzung von Innenentwicklung statt Außenentwicklung, also die Nachverdichtung bestehender Siedlungsflächen statt der Erschließung neuer Baugebiete. Auch eine stärkere Förderung von Gründächern, entsiegelten Stadtflächen und klimafreundlicher Verkehrsplanung könnte helfen, den Trend zu bremsen.
Folgen für Umwelt und Klima
Versiegelung bedeutet, dass Regenwasser nicht mehr versickern kann – das erhöht das Risiko von Starkregenüberschwemmungen und Hitzestau in Städten. Zudem gehen durch die Betonierung Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren. Nach Angaben des Umweltbundesamtes tragen entsiegelte und begrünte Flächen erheblich zur Klimaanpassung bei: Sie speichern CO₂, fördern die Grundwasserneubildung und wirken temperaturausgleichend.
Fazit
Trotz wachsender Sensibilität bleibt die Bodenversiegelung eine der zentralen ökologischen Herausforderungen Deutschlands. Zwar verlangsamt sich der Flächenverbrauch leicht, doch von einer echten Trendwende ist das Land noch weit entfernt. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich das 30-Hektar-Ziel tatsächlich erreichen lässt – oder ob Deutschland weiter wächst, ohne Rücksicht auf den Boden, auf dem es steht.
Datenquellen: Statistisches Bundesamt, Umweltbundesamt, eigene Berechnungen (2016–2030, Prognose auf Basis linearer Entwicklung).
Grafik: WiB-Online
Umweltpreis 2026: Wentorf sucht junge Ideen für eine nachhaltige Zukunft
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Die Gemeinde Wentorf bei Hamburg sucht junge Köpfe mit frischen Ideen für Klima- und Umweltschutz. Mit dem Umweltpreis 2026 sind alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 21 Jahren eingeladen, ihre Projekte für eine nachhaltige Zukunft einzureichen – allein oder im Team.
Gesucht werden kreative Ansätze rund um Nachhaltigkeit, Mobilität, Ressourcenschonung und Klimaschutz. „Wir wollen zeigen, dass Engagement keine Frage des Alters ist“, sagt Yvonne Hargita, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde. „Viele Jugendliche haben tolle Ideen, wie sich Umweltschutz im Alltag umsetzen lässt – genau das möchten wir fördern.“
Teilnehmen können alle, die in Wentorf wohnen, zur Schule gehen oder hier eine Ausbildung machen. Gefordert ist eine kurze Projektskizze von maximal drei Seiten, in der beschrieben wird, worum es in der Idee geht, wie sie umgesetzt werden kann und welchen Bezug sie zu Wentorf hat.
Einsendeschluss ist der 30. April 2026. Beiträge können per E-Mail an klimaschutz@wentorf.de[26]
Umgestaltung des Casinoparks in Wentorf nimmt Fahrt auf!
Nach 23 Jahren voller Anläufe, Unterbrechungen und Stillstand soll es nun endlich soweit sein: Die Umgestaltung des Casinoparks nimmt konkrete Formen an. Seit 2002 wurde immer wieder geplant, diskutiert und neu angesetzt – ohne dass es zu einer Umsetzung kam. Jetzt aber stehen die Zeichen so gut wie nie zuvor, dass die Umgestaltung des Casinoparks nach den Vorstellungen der Wentorfer*innen doch noch einen erfolgreichen Abschluss findet. Auf der Sitzung des Liegenschaftsausschusses am 11. September 2025 stellte Bürgermeisterin Kathrin Schöning die Ergebnisse der bisherigen Vorplanung vor.
Die von den Wentorfer Bürger*innen ausgewählte Variante der Bauminseln bildet die Grundlage für die umzusetzende Gestaltung des Casinoparks. Um die Aufenthaltsqualität im Park noch weiter zu verbessern, soll die Bauminselvariante nach Vorschlag des, die Planung durchführenden Unternehmens Bruun & Möllers Landschaften noch erweitert werden (siehe Grafik). Damit insbesondere der Windzug, der im Casinopark häufig als unangenehm empfunden wird, massiv reduziert werden kann.
[27]Casinopark erweitertes Konzept Bauminseln
Finanzielle Rahmenbedingungen
Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt liegen in der aktuellen Planungsphase (mit einer Toleranz von ±50 %) bei rund 3,4 Millionen Euro (brutto). Davon entfallen 25 % (ca. 850.000 Euro) auf die Planungskosten, die im Haushalt 2025/2026 berücksichtigt werden müssen. Der Ausschuss beauftragte die Bürgermeisterin, diese Anpassungen im Budget des Liegenschaftsausschusses für den zweiten Nachtragshaushalt des Doppelhaushalts 2025/2026 vorzusehen. Für die Kosten wurde ein Sperrvermerk gesetzt, sodass die Mittel erst nach erneuter politischer Freigabe verwendet werden können. Um die laufende Vorplanung 2025 fortführen zu können, mussten zudem 40.000 Euro sofort freigegeben werden. Dieser Betrag wurde im Liegenschaftsausschuss einstimmig beschlossen und freigegeben.
Infobox: Zahlen und Fakten zum Projekt Casinopark
Gesamtkosten (Schätzung, ±50 %): ca. 3,4 Mio. Euro brutto
Davon Planungskosten: ca. 850.000 Euro (25 % der Gesamtkosten)
Vorplanung 2024: 50.000 Euro (übertragen ins Jahr 2025)
Zusätzliche Vorplanung 2025: 40.000 Euro (außerplanmäßig, einstimmig beschlossen)
Grundlagenarbeiten in der Vorplanung:
Baugrunduntersuchung: 15.000 Euro
Vermessung: 5.000 Euro
Kanalinspektion: 20.000 Euro
Zeitplan (grob) in Verwaltung:
2025 Fertigstellung der Vorplanung
2025 Einwerben von Fördermitteln
2026 Planung
2027 Umsetzung/Bauen
In der Sitzung wurde deutlich, dass das Projekt Casinopark nun mit Energie vorangetrieben werden soll. Bürgermeisterin Kathrin Schöning bekräftigte gegenüber Wentorf im Blick ihr persönliches Engagement: „Ich fühle mich dem Projekt Umgestaltung Casinopark verpflichtet – und möchte da jetzt den Deckel draufsetzen.“
Es bleibt zu hoffen, dass die Umsetzung nicht mehr durch parteipolitische Auseinandersetzungen ins Stocken gerät und dass die Weichen für die Neugestaltung des Casinoparks nun endlich gestellt sind und die Wentorfer*innen sich auf einen, attraktiven, nach ihren Vorstellungen umgestalteten Casinopark freuen können.
Kommunale Finanzen
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Dieter Traut
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Am 30. Juli veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung ihren alle zwei Jahre erscheinenden Kommunalen Finanzreport zur aktuellen finanziellen Situation der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Danach wurde 2024 das mit 25 Milliarden Euro größte kommunale Defizit der bundesdeutschen Geschichte verbucht. Und beim Ausblick für die kommenden Jahre ist die Stiftung pessimistisch: Das strukturelle Problem der Sozialausgaben sei ungelöst, die Inflation hat das Ausgabenniveau dauerhaft erhöht und die Konjunktur bleibt schwach.
Die Kommunen Schleswig-Holsteins reihen sich mit einem Defizit von fast einer Milliarde Euro in diese Bewertung ein. Von den 15 Kreisen und kreisfreien Städten erzielte keine Kommune ein Plus. Die als Krisenindikator angesehenen Kassenkredite, dem „kommunalen Dispo-Kredit“, erreichten fast eine halbe Milliarde Euro, dreimal so viel wie im Vorjahr. Während die Steuereinnahmen stagnierten, stiegen die Ausgaben insbesondere für Personal, Sachaufwand und Soziales. Frau B. Mohn, die Vorständin der Bertelsmann Stiftung sieht durch die vorgelegten Zahlen sogar die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen nachhaltig in Frage gestellt.
Wenn man davon ausgeht, dass der am 22.11.2024 von der Bürgermeisterin gezeichnete 5. Nachtragshaushalt zum Doppelhaushalt 2023/2024 in etwa die Größenordnung des Jahresergebnisses 2024 darstellt, kann man ungefähr abschätzen, wie die Gemeinde Wentorf bei Hamburg im Vergleich zu anderen Kommunen in Schleswig-Holstein dasteht. Der Ergebnis-PLAN sah für 2024 ein Defizit von rund 4,8 Mio. € vor, eine Dimension, die in den Vorjahren im IST in etwa ausgeglichen wurde. Das funktioniert diesmal nicht: das Defizit liegt in der Größenordnung von 2,6 Mio. €. Allerdings besteht keine Notwendigkeit auf Kassenkredite zurückzugreifen. Insofern steht Wentorf aktuell finanziell besser da als die meisten Kommunen Schleswig-Holsteins.
Fazit des 5. Nachtragshaushalts ist, dass der Bestand liquider Mittel weiter durch die geplanten Investitionsmaßnahmen belastet wird und deren Umsetzung künftige Kreditaufnahmen erfordert. Zwar wird die Gemeinde gerade durch die Investitionstätigkeit ihrer Pflicht zur Aufgabenerfüllung gerecht, doch ist bei künftig notwendigen Investitionen das finanzielle Wohl der Gemeinde zu wahren und die Vorhaben mit Augenmaß und Bedacht voranzutreiben. Dieser Beschreibung ist aus Sicht des Autors nichts mehr hinzuzufügen.
Schulneubau in Wentorf – die ökologischen Aspekte
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Gastbeitrag
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Ein Gastbeitrag von Reiner Freund
Vorbemerkung:
Bildung ist wichtig – sehr wichtig. Als ehemaliger Lehrer weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wohltuend ein Neubau für eine Schulgemeinschaft sein kann. Ich habe selbst den Umzug in ein neues Schulgebäude miterlebt – allerdings handelte es sich damals um einen Umbau mit Integration bestehender Gebäude.
Wentorf – die „Stadt im Grünen“?
Unsere Gemeinde wirbt mit diesem Slogan – doch der Realität steht er zunehmend entgegen. In den letzten Jahren wurden viele Grünflächen für neue Wohngebiete und Infrastrukturprojekte geopfert, zuletzt etwa beim Neubau der Feuerwehr. Auch in Wentorf verschwinden Bäume, Flächen werden versiegelt – eine Entwicklung, die sich bundesweit zeigt:
„… Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland in den Jahren 2019 bis 2022 um durchschnittlich 52 Hektar pro Tag gewachsen […]. Anfang 2024 lag die Rate bei etwa 55 Hektar pro Tag.“ (Quelle: Wikipedia)
Das entspricht rund 80 Fußballfeldern pro Tag, die unter Asphalt, Beton und Pflaster verschwinden – und damit aus natürlichen Kreisläufen herausfallen.
Ich bin zuversichtlich, dass viele Wentorfer*innen diese Entwicklung nicht wollen. Denn ich habe erlebt:
… wie Menschen Schlange standen, um sich für den Erhalt der Weide (Aldi-Erweiterung) einzusetzen – die Fläche ist bis heute erhalten.
… wie beim Bürgerbeteiligungsverfahren zur Casinopark-Umgestaltung der „grünste“ Entwurf mit Bauminseln gewann.
… wie Familien den „Essbaren Park“ mitgestaltet haben – und ihn weiterhin pflegen.
… dass unsere Verwaltung inzwischen einen Baumverantwortlichen eingesetzt hat – ein Zeichen des Umdenkens.
Viele Menschen spüren: Wir brauchen grüne Trittsteine, Rückzugsräume für die stark bedrohte Artenvielfalt. Die Kleingartenanlage in Wentorf ist genauso ein Ort.
Was leistet die Kleingartenanlage heute?
Sie bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Der Boden speichert Wasser und CO₂ – wichtig für Klima- und Hitzeschutz.
Die Fläche wirkt kühlend auf das Mikroklima der Umgebung.
Regionale Lebensmittel werden hier angebaut – ohne zusätzlichen Naturverbrauch.
Menschen ohne eigenen Garten finden hier Erholung, Sinn und direkten Naturkontakt.
Viele dieser Leistungen werden andernorts unter dem Begriff „Klimafolgenanpassung“ mühsam hergestellt – hier gibt es sie bereits, kostenlos.
Gleichzeitig warnen Expert*innen vor den ökologischen Folgen des Bauens:
Rund 40 % der CO₂-Emissionen entstehen im Bausektor.
60 % des gesamten Mülls in Deutschland stammt aus dem Bauwesen.
Neubauten verbrauchen Ressourcen, Energie und zerstören oft funktionstüchtige Bestandsbauten.
Der Bund Deutscher Architekten bringt es auf den Punkt:
„Bauen muss vermehrt ohne Neubau auskommen. Priorität hat der Erhalt und das Weiterbauen am Bestehenden – nicht der leichtfertige Abriss.“ („Das Haus der Erde“, 6/20)
Das oft genannte Argument, ein Umbau sei teurer als ein Neubau, ist kurzfristig gedacht. Nicht eingerechnet wird der Wert der Ökosystemdienstleistungen, die natürliche Flächen wie Kleingärten für uns alle erbringen.
Was spricht gegen den Abriss – und für alternative Lösungen?
Langfristig brauchen wir mehr intakte Naturräume, nicht weniger. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist nicht nur ein Unterrichtsinhalt – sie muss auch architektonisch und planerisch sichtbar werden.
Warum also nicht …
eine Aufstockung oder Erweiterung der bestehenden Gebäude – z.B. in ökologischer Holzbauweise?
mit Gründächern, Solaranlagen, Fassadenbegrünung?
artenfreundlich gestaltete Schulhöfe mit Aufenthaltsqualität?
eine Kooperation mit dem Kleingartenverein – z.B. für Schulgartenprojekte?
Solche Ideen könnten – im Rahmen einer ergebnisoffenen Bürgerversammlung – gemeinsam mit Verwaltung, Schule, Planer*innen und engagierten Bürger*innen entwickelt werden.
Fazit:
Gute Bildung ist unser Ziel – keine Frage. Aber sie darf nicht gegen den Erhalt wertvoller Naturflächen ausgespielt werden. Ein Schulneubau auf dem Gelände der Kleingartenanlage ist keine Lösung, sondern ein Rückschritt – ökologisch, sozial und planerisch.
Mehr als 100 Helfende sammeln Müll beim Aktionstag „Unser sauberes Schleswig-Holstein“ in Wentorf
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Ralf Lesko
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Mehr als 100 engagierte Wentorferinnen und Wentorfer griffen am Samstag, 7. März, zu Greifzange und Müllsack, um ihren Ort ein Stück sauberer zu machen. Beim landesweiten Aktionstag „Unser sauberes Schleswig-Holstein“ wurde in Wentorf gemeinsam angepackt – und das mit beeindruckender Beteiligung. Pünktlich um 10 Uhr begrüßte Bürgervorsteher Heiko Faasch die zahlreichen Helferinnen und Helfer vor dem Rathaus. Unter ihnen waren Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien, eine Schulklasse der Grundschule sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Nach einer kurzen Einweisung machten sich sechs Sammelgruppen auf den Weg durch den Ort. Bei frühlingshaftem Wetter durchkämmten die Teams Grünanlagen, Wege und Straßenränder. Zwei Stunden lang wurde gesammelt, sortiert und gestaunt – denn neben den üblichen Abfällen kamen auch einige überraschende Fundstücke zum Vorschein. Autoreifen, ein Staubsauger und sogar ein Reisekoffer gehörten zu den kuriosesten Entdeckungen des Tages. Die zahlreichen Müllsäcke sowie größere Fundstücke wurden vom Team des Wentorfer Betriebshofs eingesammelt. In einem von der Firma Buhck gesponserten Container landete schließlich alles, was die Helferinnen und Helfer aus Hecken, Wiesen und Gräben gezogen hatten – und der Container füllte sich schneller als gedacht.
Zum Abschluss des erfolgreichen Vormittags lud Bürgermeisterin Kathrin Schöning alle Beteiligten zu einem kleinen Imbiss ein. Viele nutzten die Gelegenheit, bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen noch zusammenzustehen, sich auszutauschen und den gemeinsamen Einsatz ausklingen zu lassen. „Es ist großartig zu sehen, wie viele Wentorferinnen und Wentorfer sich für ihren Ort engagieren. Aktionen wie diese zeigen, dass Umweltschutz und Gemeinschaft hier Hand in Hand gehen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die heute mit angepackt haben“, sagte Bürgermeisterin Kathrin Schöning. Schon in den Tagen zuvor hatten auch die Wentorfer Kindergärten und Schulen mit eigenen Sammelaktionen zum Erfolg des Aktionstags beigetragen. Damit wurde deutlich: In Wentorf wird Umweltschutz nicht nur an einem Tag gelebt – sondern von vielen engagierten Menschen im Alltag.
Titelfoto: A. Leiseder-Sammelgruppe Billewinkel/Beitragsfoto: Gemeinde Wentorf