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Mobilität für Wentorf

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Eine Pressemitteilung der Wirtschaftsinitiative Wentorf (WIW)

Auf mehreren öffentlichen Vorstandssitzungen hat die WIW eine eigene Position zur Verkehrsplanung im Zentrum Wentorfs entwickelt.
In der Vergangenheit wurde Mobilität ausschließlich vom Automobil her gedacht und organisiert. Daher sind heute aus Sicht der WIW Maßnahmen nötig, um allen Verkehrsteilnehmerlnnen die gleichberechtigte Nutzung der Verkehrswege zu ermöglichen. Dazu gehören zum Beispiel Maßnahmen zur Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das würde den Radfahrerinnen die Nutzung zum Beispiel der Hauptstraße in Wentorf erleichtern und damit würden auch die Fußwege wieder entlastet.
Solche Veränderungen könnten den Aufenthaltswert erhöhen und zur Belebung des Ortszentrums beitragen. Die Befahrbarkeit der Hauptstraße darf aber auch nicht eingeschränkt werden, damit die Etablierung der neuen Buslinie 237 (eine erfolgreiche Initiative des WIW zur Stärkung des ÖPNV innerhalb des Mittelzentrums) nicht gefährdet wird. Die Parksituation darf aus unserer Sicht generell nicht verschlechtert werden.
Denkbar wäre allenfalls eine Einschränkung der Dauerparkplätze im Zentrum Wentorfs, aber nur wenn im Gegenzug eine gute Versorgung mit Kurzzeitparkplätzen (2 Std.) gewährleistet wird. Dies macht in Kombination mit regelmäßiger Parkraumüberwachung eine Einführung von Gebühren überflüssig.
Die WIW begrüßt daher
Maßnahmen zur Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen
Maßnahmen zur verbesserten Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmerinnen
Unterstützung von Initiativen zum freiwilligen Verzicht auf das Auto
Die WIW lehnt ab
eine Verschlechterung der Erreichbarkeit von Geschäften und anderen Betrieben mit Publikumsverkehr
eine Beschneidung von Parkmöglichkeiten vor Geschäften und anderen Betrieben mit Publikumsverkehr
eine Geringschätzung der Autonutzung, die hier an der Nahtstelle von Stadt und Land für viele Menschen alternativlos ist und voraussichtlich bleiben wird.

Die WIW wünscht sich eine rücksichtsvolle Debatte, entsprechend dem angestrebten Verhalten im Straßenverkehr (STVO §1). Daher ist eine Geringschätzung des/r jeweils anderen Verkehrsteilnehmerin grundsätzlich kontraproduktiv. Bei einer gleichzeitigen Berücksichtigung der Interessen aller Teilnehmerinnen im Straßenverkehr sollte es uns in Wentorf gelingen, gute Lösungen in der Mobilitätsfrage zu finden.