Berliner Landstrasse: Fahr­bahn­markierungen kommen

Tempo 30 Berliner Landstraße – Es geht los! So lautet die Überschrift heute im Mail-Postfach unserer Redaktion. Ein aufmerksamer Leser berichtet von Parkverbotsschildern, die darauf hinweisen, dass am Donnerstag, den 5. August 2021 in der Berliner Landstraße Fahrbahnmarkierungen vorgenommen werden. Und tatsächlich stehen auf einer Länge von mehreren 100 Metern entsprechende Hinweisschilder. Hier sollen durch markierte Parkflächen, die auf beiden Seiten der Straße versetzt abgezeichnet sind, der durchfließende Fahrzeugverkehr entschleunigt werden. Dazu beitragen soll die Herstellung einer Tempo 30 Zone zwischen der Straße Moorkoppel und der Kreuzung Am Grothensahl. Diese minimalistische Verkehrslösung kommt nunmehr nach jahrelangen Diskussionen und Beratungen in der Politik und in der Verwaltung. Ob sie Wirkung zur Verkehrsberuhigung hat, bleibt abzuwarten.

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3 Gedanken zu „Berliner Landstrasse: Fahr­bahn­markierungen kommen

  • 10. August 2021 um 9:33
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    Was wir bislang sehen: Fahrbahnmarkierungen, wo ohnehin schon immer Fahrzeuge parkten. Nein – nicht ganz: Zwischen der Straße Moorkoppel und Am alten Exerzierplatz dürfen die Fahrzeuge jetzt auf der Seite parken, auf der sich gar keine Häuser befinden. Bewohner der gegenüberliegenden Häuser dürfen jetzt also mit Kind, Kinderwagen , Hund und Rollstuhl erst einmal die Straße überqueren, anstatt wie bisher auf der Gehwegseite vor ihrer Haustür aussteigen zu können.
    Die Fahrzeuge, die aus der Straße Am alten Exerzierplatz kommen, dürfen sich künftig auf die Straße vortasten, weil nach einem kurzen Parkverbot (Fahrbahnmarkierung) bereits Parkmarkierungen eingezeichnet wurden, so dass dort parkende höhere Autos (insbesondere Transporter, Wohnmobile) die Sicht auf die Straße derart behindern, dass nur „nach Gehör“ auf die Berliner Landstraße gefahren werden kann. Bei den auf die Berliner Landstraße führenden Ausfahrten der Parkplätze sind es immerhin mindestens 6 Meter, bis die Parkmarkierungen beginnen. Warum gilt das nicht auch für eine Straßenein- und Ausfahrt?
    Was für Experten durften denn bei diesem „Vekehrsberuhigungskonzept“ ihre Kompetenz beweisen?
    Ich habe von den Wentorfer Politikern erwartet, dass die Anwohner in das Konzept einbezogen, zumindest aber vor Arbeitsbeginn über Art, Umfang und Dauer informiert werden. Diese meine Erwartung/Täuschung wurde jetzt ent-täuscht.
    Aber wahrscheinlich wird im Rathaus eher Lob und ein Knicks von uns erwartet, dass nun nach 20 Jahren (zufällig vor den Wahlen?) endlich mit der „Verkehrsberuhigung“ begonnen wird.
    Meine Knie verweigern hier die Beugung…

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  • 9. August 2021 um 10:59
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    Die Fahrbahnmarkierung ist ein Witz, jetzt fehlen noch ein paar Schilder und dann wars das?! Hier wird wohl kaum einer 30 km/h fahren! Typisch Wentorf, kein Geld ausgeben! Schlechtes Konzept, aber Hauptsache die Skateanlage in Wentorf soll für 400.000 € gemacht werden.

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  • 9. August 2021 um 10:24
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    Hallo liebe Redaktion,
    die Fahrbahnmarkierung wurde termingerecht am 05.08. aufgemalt. Im Vergleich zu der monatelangen Totalsperrung der Hamburger Landstraße ist das ein Wunder. Sie sollten mal über die „herrlichen“ Staus Zwischen den Toren berichten, die durch die Totalsperrung verursacht werden. Warum gibt es in Wentorf keine „Gelbwesten“?
    Mit freundlichem Gruß
    Ernst Zeschmann

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